Infrastruktur
10/23/2010

Kuba wird Zugang zum weltweiten Glasfasernetz bekommen

Kommenden Sommer soll der Inselstaat mit Hilfe Venezuelas an das weltweite Glasfasernetz angeschlossen werden. Kuba ist eines der wenigen Länder, das noch nicht Teil des Systems ist. Für die Bürger soll durch das Projekt Telefonie und Internet günstiger werden.

Im Sommer kommenden Jahres soll Kuba mit Hilfe Venezuelas ans Rückgrat der weltweiten Telekommunikation angeschlossen werden. Die Arbeiten zur Verlegung eines Unterseeglasfaserkabels würden bis Februar beginnen, sagte der kubanische Botschafter in Venezuela, Rogelio Polanco, am Freitag. Mitte 2011 soll die Verbindung hergestellt sein - zwei Jahre später als ursprünglich geplant. 2007 wurde das Projekt erstmals angekündigt.
Bisher ist Kuba das einzige Land in der westlichen Welt, das noch nicht ans weltweite Glasfasernetz angeschlossen ist. Deshalb muss der Inselstaat für seine Kommunikation mit der Außenwelt auf langsamere und teurere Satellitenverbindungen zurückgreifen. Mit der Inbetriebnahme des Unterseekabels könnten Auslandstelefonate und Internetverbindungen für die kubanische Bevölkerung günstiger werden.
Venezuelas Präsident Hugo Chavez ist einer der eifrigsten Unterstützer des Karibikstaats. So hat sein Land auch den Vertrag über die Fertigung und Verlegung des Kabels mit einem französischen Unternehmen geschlossen. Die Kosten für das Projekt wurden mit rund 70 Millionen Dollar (50 Millionen Euro) angegeben. Die geplante Route verläuft von der venezolanischen Hafenstadt La Guaira nach Santiago auf Kuba.

(APA)

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