Digital Life
30.06.2011

Mehrheit will nicht auf Google+ umsteigen

Das österreichische Start-up Qriously hat für die futurezone in einer Blitzumfrage 1500 Smartphone-Nutzer weltweit gefragt, ob sie von Facebook auf Googles neues Online-Netzwerk wechseln würden. Das Stimmungsbarometer schlagt leicht zugunsten von Facebook aus.

Die in Wien gegründete Web-Firma Qriously von Christopher Kahler mit Sitz in London hat im Auftrag der futurezone eine Blitzumfrage unter Smartphone-Nutzern auf der ganzen Welt durchgeführt. 1500 Personen wurden  gefragt, ob sie von Facebook auf das neue Online-Netzwerk Google+ (die futurezone

) wechseln würden.

Das Stimmungsbarometer schlägt leicht zugunsten von Facebook aus: Etwa 52 Prozent der Befragten gaben an, lieber bei Facebook Mitglied bleiben zu wollen. In Österreich sieht die Sache etwas anders aus: Hier will eine Mehrheit von 54 Prozent zu Google+ wechseln. Das entspricht in etwa der Stimmung unter Österreichs Social-Media-Experten, die die futurezone zu den Chancen von Google+

.

Ausgewählte Länderergebnisse sehen im Einzelnen so aus:

- Großbritannien: 54 % Ablehnung
- Irland: 50 % Ablehnung
- Niederlande: 65 % Ablehnung
- Frankreich: 47 % Ablehnung
- Deutschland: 52 % Ablehnung
- Österreich: 46 % Ablehnung
- Schweiz: 54 % Ablehnung
- Spanien: 54 % Ablehnung
- USA: 54 % Ablehnung
- Japan: 64 % Ablehnung
- Südkorea: 40 % Ablehnung

Insgesamt hält Qriously-Chef Kahler fest, dass vor allem Personen aus den  US-Bundesstaaten Kalifornien, Wisconsin und Minnesota Google+ gegenüber besonders abgeneigt sind, während die Zustimmung zu einem Wechsel von Facebook zu Google+ in Polen, Texas, Taiwan und der Türkei am größten sei.

Die Zahlen sind nicht repräsentativ und sollen lediglich ein Stimmungsbild zur Neueinführung des Google-Dienstes und seines Hauptkonkurrenten Facebook liefern.

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