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Filesharing
08/13/2012

Musik-Plattform Megabox soll noch heuer starten

Kim Dotcom kündigt den Beginn eines neuen Zeitalters im Musik-Geschäft an. Mit Megabox sollen Künstler ihre Songs selbst verkaufen und 90 Prozent der Einnahmen erhalten. Auch für Gratis-Downloads sollen sie Geld erhalten. Verfahrensfehler verschaffen dem angeklagten Megaupload-Gründer genug Zeit für sein Projekt.

Wenn jemand im IT-Geschäft täglich für neue Schlagzeilen gut ist, dann Kim Dotcom. Der angeklagte Megaupload-Gründer hat nach der Veröffentlichung eines Videos, das die Erstürmung seiner neuseeländischen Villa mit zweifelhaften Methoden zeigt, wieder Aufwind. Durch den Vorfall ist die Anhörung im Auslieferungsverfahren an die USA auf März 2013 verschoben, was dem gebürtigen Deutschen Zeit verschafft, um sich mit eigenen Projekten im Rampenlicht zu halten.

Dotcoms nächster großer Coup soll der Start der Musik-Plattform Megabox werden. Mit Megabox sollen Künstler ihre Songs direkt an den Endkunden verkaufen können, auf diese Art 90 Prozent der Einnahmen erhalten und übliche Vertriebswege inklusive großer Musikverlage umgehen. Megabox will unter dem Schlagwort "Megakey" zudem die Möglichkeit bieten, Songs als Gratis-Download zur Verfügung zu stellen, und als Künstler  dennoch Geld zu verdienen.

Überlaufende Künstler ab 2013

Erst im Juni kündigte Dotcom an, dass 2012 noch einige Verlautbarungen zu dem Musikdienst erscheinen würden. In einem Tweet-Retweet-Dialog mit TheNextWeb bestätigt der "Mega"-Unternehmer nun, dass Megabox noch in diesem Jahr an den Start gehen soll. Das Geschäftsmodell sei laut Dotcom "mit über einer Million Nutzern" worden und habe sich als funktionell erwiesen. Im nächsten Jahr sollen Exklusiv-Verträge mit Künstlern präsentiert werden, die von "veralteten Geschäftsmodellen" zu Megabox übertreten wollen.

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