Digital Life
08.02.2011

Preis für .at-Domains hat sich 2010 halbiert

Laut Domainhändler Sedo steigt Handel mit Webadressen

Während der Durchschnittspreis für eine Domain von 1849 auf 2387 Euro anstieg, verloren österreichische Webadressen (.at) an Wert: Sie haben sich um mehr als die Hälfte auf 749 Euro verbilligt. Das besagt eine neue Studie des Domainhändlers Sedo.

Im vergangenen Jahr sind insgesamt wieder mehr Internetadressen über den virtuellen Ladentisch gegangen, heißt es weiters. Sedo steigerte die Zahl der verkauften Domains 2010 um 12 Prozent auf 43.483. Als Preistreiber erwies sich die Adresse sex.com, die im November für 13 Millionen Dollar (9,6 Mio. Euro) den Besitzer wechselte.

.fr führt Länderdomains an

Am beliebtesten unter den generischen Top Level Domains (etwa .com, .net, .org) waren nach wie vor .com-Adressen mit einem Anteil von 75 Prozent. Verteuert haben sich insbesondere .net-Domains (1.058 auf 1.214 Euro) sowie .org-Adressen (1.031 auf 1.678 Euro), teilte Sedo am Dienstag mit.

Bei länderspezifischen Domains hat .fr den höchsten Durchschnittspreis (4.916 Euro) erzielt. Stark nachgefragt - und teuer - waren erneut sogenannte Geo-Domains, so wurde Jerusalem.com um 510.000 Dollar und Pakistan.de um 65.450 Euro verkauft. Insgesamt steigerte Sedo den Umsatz um 40 Prozent auf 76 Millionen Euro.

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( APA)