Digital Life
18.05.2013

Rapidshare droht nach Kündigungswelle das Aus

Der in der Schweiz angesiedelte Fileshareing-Anbieter Rapidshare hat drei Viertel seiner Beschäftigten entlassen. Während die Mitarbeiter nach einem Medienbericht nicht an ein Überleben ihrer Firma glauben, wiegelt Rapidshare-CEO Kurt Sidler derzeit noch ab: Man werde den Betrieb aufrechterhalten und habe konkrete Pläne für die Zukunft.

Dem ehemals größten Filehoster der Welt scheint langsam, aber sicher die Luft auszugehen. Wie das Schweizer Portal 20minuten berichtet, wurden 45 der derzeit 60 Mitarbeiter gekündigt. Die Besucherzahlen sollen allein in den vergangenen drei Monaten um 50 Prozent zurückgegangen sein. „Die Lage ist unbestreitbar so, dass wir Kosten senken und uns leider von etlichen Mitarbeitern trennen müssen“, wird CEO Sidler von 20minuten zitiert.

Kunden vergrault
Schon 2012 hatte die Rapidshare-Geschäftsführung ein „striktes Sparprogramm“ angekündigt. Mit dem neuen CEO Sidler wollte der Konzern auch stärker in den Business-to-Business-Bereich vordringen. Zu den tatsächlichen Plänen diesbezüglich ist aber ebensowenig bekannt wie darüber, ob die bestehenden Bezahlmodelle für schnelle Downloads erneut angepasst werden. Immer wieder geänderte Tarife und Download-Modelle hatten viele Kunden vergrault. Dazu kamen

, die selbst vor Pro-Accounts nicht halt machten.

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