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Bericht

Sicherheitsfirma warnt vor Spähtrojaner

Mit „Citadel“ würden es Kriminelle darauf anlegen, Zugangsdaten zu internen Systemen oder Produktionsstätten von betroffenen Firmen auszuspähen, , schrieb McAfee-Experte Ryan Sherstobitoff in einem am Freitag veröffentlichten Bericht (PDF). „Diese Malware kann von einem infizierten Rechner praktisch alles sammeln“, heißt es in dem Bericht. Den Nachforschungen zufolge wird der Trojaner selten aber gezielt eingesetzt, unter anderem in Polen, Spanien und Deutschland. Das Programm gelte als nicht mehr auf dem Schwarzmarkt erhältlich, doch McAfee rechnet künftig mit neuen Variationen.

Vor zwei Wochen hatten Sicherheitsexperten des Antivirus-Anbieters Kaspersky einen großangelegten Spionage-Angriff aufgedeckt, den sie

tauften. Auch hier hatten es die Angreifer auf persönliche Daten abgesehen. Betroffen gewesen seien vor allem diplomatische Vertretungen, Regierungsorganisationen und Forschungsinstitute in Osteuropa und Zentralasien.

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