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Elektromobilität Tesla-Fahrer beschuldigt Autopilot nach Überschlag.

Der Tesla-Autopilot war in einen Unfall verwickelt. Die Schuldfrage ist noch ungeklärt
Der Tesla-Autopilot war in einen Unfall verwickelt. Die Schuldfrage ist noch ungeklärt - Foto: REUTERS/Jason Reed
Der Autopilot seines Tesla habe einen Unfall mit Überschlag in den USA verursacht, behauptet ein Fahrer. Der Fall wird untersucht.

Auf einer Landstraße in Minnesota, USA, kam es am Sonntag zu einem Unfall, bei dem fünf Insassen eines Tesla-Elektroautos verletzt wurden. Der Fahrer des Fahrzeugs (ob Model S oder Model X ist unklar) behauptet, er habe den Autopiloten aktiviert, dieser habe plötzlich stark beschleunigt und das Fahrzeug sei dadurch von der Straße abgekommen. Dabei kam es auch zu einem Überschlag. Das Auto kam auf einem Feld zu stehen, wie CBS Local berichtet. Tesla hat noch keine näheren Informationen zu dem Unfall, beeilte sich aber mit einer Stellungnahme.

"Wir sind froh, dass es Fahrer und Passagieren gut geht. Wir arbeiten daran, die Umstände des Unfalls herauszufinden und bieten den lokalen Behörden unsere volle Unterstützung an", heißt es darin, wie Electrek berichtet. In der Vergangenheit ist es bereits mehrfach zu Unfällen mit Tesla-Autos gekommen, bei denen die Fahrer spontane Beschleunigungsmanöver des Autopiloten als Unfallursache angaben. Bei allen davon hat wurde festgestellt, dass der jeweilige Fahrer die Verantwortung trug.

Der Unfall in Minnesota muss mit relativ hoher Geschwindigkeit stattgefunden haben. Tesla-Modelle besitzen durch ihre großen und schweren Akkus einen besonders niedrigen Schwerpunkt. Zu Überschlägen kommt es selten.

(futurezone) Erstellt am 17.07.2017, 12:41

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