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Nutzungsbedingungen
03/12/2015

Twitter erlässt Regeln gegen Rachepornos

Die Nutzungsbedingungen von Twitter verbieten ab sofort ausdrücklich das Hochladen von Fotos und Videos, die den Betroffenen unangenehm sein könnten.

Twitter will mit den neuen Regeln die Verbreitung von Rachepornos über die Plattform unterbinden, wie mashable berichtet. Die Nutzungsbedingungen weisen seit heute darauf hin, dass das Posten von "intimen Fotos oder Videos, die ohne das Einverständnis der vorkommenden Personen aufgenommen oder verteilt wurden" strikt verboten ist.

Meldestelle

Davor hatten die Regeln lediglich das Verbreiten von persönlichen Daten wie Adressen, Kreditkarteninformationen oder Sozialversicherungsnummern untersagt. Gewaltandrohungen wurden in den alten Richtlinien ebenfalls explizit untersagt.

Betroffene Nutzer können Verstöße nur melden, wenn sie ihre Identität bei Twitter verifiziert haben und tatsächlich selbst in den beanstandeten Aufnahmen vorkommen. Twitter prüft die Inhalte dann und versteckt den betroffenen Tweet gegebenenfalls. Der Nutzer, der den Inhalt hochgeladen hat, wird dann so lange aus seinem Account ausgesperrt, bis er der Löschung der Tweet zugestimmt hat. Die Prüfstelle ist rund um die Uhr zu erreichen.