Digital Life
04/08/2011

Woche 13: Zocken in der dritten Dimension

Der legendäre Gameboy hat ein Urenkerl bekommen: Ab sofort ist der Nintendo 3DS um 250 Euro in Österreich zu haben und bringt interessante Game-Neuheiten mit sich.

Was ist das Besondere am Nintendo 3DS?
Das Neue am 3DS ist, wie der Name schon sagt, sein 3-D-Display. Das wirklich Tolle aber ist, dass man die dreidimensionalen Darstellungen anders als im TV oder im Kino ohne Brille sehen kann. Zum Start gibt es in Österreich 15 3-D-taugliche Spiele, die ab 45 Euro pro Stück zu haben sind. Anzumerken ist, dass die 3-D-Bilder nur aus einer Distanz von 25 bis 30 Zentimeter und nur, wenn man frontal auf das Display schaut.

Was kann der 3DS noch?
Neben dem 3-D-Display bietet der neue Nintendo zwei Kameras, eine hinten und eine vorne. Damit kann man 3-D-Fotos machen, die allerdings eher durchschnittliche Qualität haben und nur am Display des 3DS angezeigt werden können. Außerdem kann sich der 3DS über WLAN ins Internet einloggen, ab Mai kann man dann neue Spiele direkt auf das Gerät laden. Interessant ist auch “Street Pass”, das eine Art Facebook für Nintendo-Spieler ist. Im Laufe 2011 soll ermöglicht werden, dass zwei oder mehrere 3DS-Nutzer online miteinander spielen können.

Welche Nachteile hat der 3DS?
Die 3-D-Funktion ist nicht unproblematisch. Nintendo warnt, dass unter Sechs-Jährige Augenschäden davontragen können. Außerdem wird geraten, nicht länger als 30 Minuten im 3-D-Modus zu spielen, weil es im schlimmsten Fall zu Übelkeit führen könnte. Ein weiterer Nachteil ist außerdem die Akku-Leistung, denn die reicht für maximal vier Stunden. Gelegenheitsspielern ist zu raten, lieber Mini-Games am Smartphone zu kaufen, nur wirkliche Nintendo-Fans sollten zum relativ teuren 3DS (250 Euro, plus ca. 50 Euro pro Game) greifen.

Alle weiteren Details zu den Multimedia-Tipps von Jakob Steinschaden auf Radio Energy finden sich unter http://energy.at.