Digital Life
19.04.2011

Woche 16: Frühlingsputz mit Robotern

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an Staubsauger-Roboter, die ihren menschlichen Besitzern die lästige Hausarbeit abnehmen sollen. Die Hightech-Sauger sind komfortabel, haben aber auch ihre Haken.

Wann macht eine Anschaffung Sinn?
Staubsauger-Roboter machen dann Sinn, wenn es gilt, große Räume mit wenigen Möbeln zu säubern. Die etwa 30 Zentimeter im Durchmesser großen und runden Roboter manövrieren dann vollautomatisch durch den Raum und saugen hoffentlich alles auf, was ihnen in den Weg kommt. Optimal ist es, den Roboter untertags, wenn man nicht zu Hause ist, fahren zu lassen. Wie herkömmliche Staubsauger sind auch sie sehr laut, ein Saugvorgang dauert aber erheblich länger. Wer etwa zu Hause arbeitet, wird sich durch den Roboter schnell gestört fühlen. Bei der Anschaffung muss man zwischen 200 bis 1500 Euro einrechnen.

Muss man nie wieder selbst Staubsaugen, wenn man einen Roboter hat?
Nein, leider nicht. Erstens sind die Behälter der Roboter-Sauger kleiner als bei herkömmlichen Staubsaugern, weswegen man die Behälter viel öfter entleeren muss. Die runden Roboter kommen außerdem nicht in alle Ecken, und unter niedrige Sofas oder Regale schaffen sie es aufgrund ihrer Bauweise auch nicht. Außerdem kann es sein, dass sie sich in der Wohnung verirren und aus eiem Zimmer nicht mehr herauskommen. Dann ist zwar der Raum blitzblank, der Rest der Wohnung aber staubig.

Wo liegen die Leistungsgrenzen der Staubsauger-Roboter?
Normalen Staub schaffen die Roboter ohne Probleme, auch Haustiere, die in der Nähe des Geräts bleiben, sind kein Problem. Die wenigsten Modelle schaffen es aber, vom Parkett auf einen Teppich zu fahren, um dort zu saugen. Feiner Staub oder Tierhaare schaffen durchschnittliche Geräte nicht. Dafür braucht man dann spezielle - und teurere - Roboter-Sauger, die auf Tierhaare spezialisiert sind.

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