Digital Life
04/01/2013

YouTube-Hit: Doku über Waffen aus 3D-Druckern

Eine Dokumentation des "Vice Magazins" auf YouTube zum Thema Waffen aus 3D-Druckern stößt bei den Internet-Nutzern auf reges Interesse. Die 24-minütige Doku wurde bereits mehr als 4,3 Millionen Mal angeklickt.

In der Doku kommt unter anderem ein Jus-Student zu Wort, der 3D-Druckpläne für Waffen im Web veröffentlicht hat. Der 25-jährige Student selbst druckt das untere Verschlussgehäuse einer AR-15 nach. Das ist jene Komponente, die in den USA der Kontrolle unterliegt und nicht legal online erworben werden kann. Das "Vice Magazin" traf den Studenten, der nach eigenen Angaben die Absurdität von Waffengesetzen in den USA veranschaulichen will. Die Dokumentation wurde auf YouTube binnen weniger Tage bereits mehr als vier Millionen mal angesehen.

Die Plattform Thingiverse von Makerbot, auf der Vorlagen für 3D-Drucker angeboten werden, hat nach diversen Amokläufen in den USA begonnen, 3D-Modelle für Waffen zu entfernen. „Wir haben das Recht, sind aber nicht dazu verpflichtet", heißt es in den Geschäftsbedingungen.

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