Digital Life
06.12.2016

Zo: Microsoft bringt nach Tay-Desaster erneut Chatbot

Zo wurde im Instant-Messaging-Dienst Kik gesichtet. Über Politik darf der Chatbot nicht reden.

Microsofts erster mit künstlicher Intelligenz gespeister Chatbot Tay wurde nach wenigen Stunden im Netz zum Rassisten und Antisemiten und musste vom Netz genommen werden. Nun versucht es der Softwarekonzern erneut. Nutzer entdeckten auf dem Instant-Messaging-Dienst Kik den Microsoft-Chatbot Zo.

Wohl um ein ähnliches Desaster, wie jenes mit seinem Vorgänger zu vermeiden, darf Zo über Politik nicht sprechen, berichtet MSPoweruser. Stattdessen übt sich der Chatbot in Smalltalk.

Unklar ist, ob Microsoft den Chatbot auch in anderen Online-Netzwerken zum Einsatz bringen wird. US-Medienberichte über Zo wollte der Softwarekonzern nicht kommentieren. Unter der Adresse zo.ai kann man sich aber für die Nutzung des Chatbots außerhalb von Kik für vormerken lassen.