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Gerichtsurteil

Argentinien sperrt eine Million Blogs

Die Maßnahme hätte ursprünglich eigentlich nur einen Blog namens LeakyMails sowie dessen .com-Auftritt treffen sollen. Auf diesem wurden vermeintliche E-Mails von argentinischen Regierungspolitikern sowie der Präsidentin Cristina Fernández veröffentlicht. Ein Bundesrichter forderte den argentinischen Telekomregulator CNC zum Handeln auf und dieser ordnete den Service Providern an, die Seiten zu sperren.

Google kritisiert extreme Maßnahme

Wie Google in seinem lateinamerikanischen Unternehmensblog aufzeigt, wurde einfach die IP-Adresse 216.239.32.2 von einigen ISPs gesperrt, was zur Blockade aller auf Blogger gehosteten Seiten führt. Rund eine Million Blogs sind laut Google ohne Selbstverschulden getroffen. Der Konzern kritisiert die Maßnahme als extrem und wirft den Verantwortlichen eine Verletzung der Grundrechte, wie Meinungsfreiheit, dem Zugang zu Informationen und dem Recht auf Arbeit vor.

Man arbeite daran, Hunderttausende von Blogs und anderer Webseiten ungeachtet der Maßnahme wieder zugänglich zu machen.

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