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Consumer Electronics Show
01/06/2011

Asus-Tablets mit und ohne

Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat Asus den Innovations-Reigen am Computersektor eröffnet - mit vier Tablet-Computern will man Apples iPad attackieren.

Mit vier Tablets im Portfolio ist Asus nach Samsung der nächste große Computer-Hersteller, der am vom iPad entfachten Tablet-Boom mitnaschen möchte. Bis auf das Eee Slate mit Windows 7 werden alle gezeigten Tablets das kommende Betriebssystem Android 3.0 nutzen.

Das erste Gerät, das Asus-Vorsitzender Jonney Shih im Vorfeld der Computer Electronics Show in Las Vegas präsentierte, war das Eee Pad MeMO .

Eee Pad MeMO


Das Tablet ist - so wie das iPad - mit einem kapazitiven Touchscreen (elektrische Felder errechnen/messen die Berührung) ausgestattet und beherrscht die Wiedergabe von FullHD-Videos (1080p), die per Micro-HDMI-Anschluss am Flat-TV, in voller Auflösung, betrachtet werden können. Das MeMO lässt sich ob seiner Bildschirmdiagonale von 7 Zoll (17,8 cm) wie Samsungs Galaxy Tab in die Innentasche eines Sakkos stecken. Der berührungssensible Bildschirm versteht nicht nur die menschlichen Finger, sondern auch einen Stift. Das Eee Pad MeMO wird im Frühsommer auf den Markt kommen und etwa 500 Euro kosten.

Eee Slate EP121


Mit dem Eee Slate EP121 (etwa 1000 Euro) wird Asus im Sommer ein Tablet bringen, das auf den ersten Blick wie ein iPad aussieht, aber mehr Funktionen und Anschlüsse hat. Ausgestattet mit Microsoft Windows 7 und einem Intel Core i5-Prozessor wird das 12-Zoll-Slate (30,5 cm) entweder mit einem 32 oder 62 GB großen SSD-Speicher geben. Der Bildschirm ist - ähnlich wie bei den Flat-TVs - ein LED-Screen. Freilich beherrscht das Gerät sowohl WLAN und Bluetooth. Wichtiges Detail: Es hat zwei USB-Anschlüsse, einen HDMI-Anschluss und eine 2-Megapixel-Cam.


Transformer und Slider
Die zwei interessanteren Modelle sind das Eee Pad Transformer (ab 400 Euro ab April) und das Eee Pad Slider (ab 500 Euro/Mai) - beide haben einen 10 Zoll großen (15,8 cm) Bildschirm.

Das Transformer ist quasi ein Computer, der per (optional erhältlicher) Docking-Station mit angeschlossener Tastatur zum Desktop oder mobilen Notebook umfunktioniert werden kann. Es hat zwei Cams an Bord (5 MP-Cam hinten, 1,2 MP-Cam vorne), einen Mini-HDMI-Anschluss und - darauf ist Asus besonders stolz - einen Akku, der 16 Stunden hält.


Als das spannendste Gerät im FUTUREZONE-Lokalaugenschein hat sich das Eee Pad Slider entpuppt - es hat - wie man es von Smartphones kennt - eine Schiebe-Tastatur, die unter dem Bildschirm zum Vorschein kommt. Hinzu kommt noch, dass das Gerät zwei Kameras (5 MP hinten, 1,2 MP vorne) eingebaut hat und auch mit einer SIM-Karte bestückt werden kann.

(//Gerald Reischl/Las Vegas//)

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