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14.03.2016

Entrim 4D: Samsung macht Virtual Reality spürbar

Der Konzern arbeitet an einem Konzept, mit dem man Bewegungen in Virtual-Reality-Anwendungen nicht nur sehen, sondern auch fühlen kann.

Samsungs Entwicklungslabor Creative Lab wird im Rahmen des South by Southwest Festivals (SXSW) Entrim 4D zeigen. Dabei handelt es sich um ein System, das es möglich macht, Bewegungen bei Virtual-Reality-Anwendungen spürbar zu machen. Fährt man virtuell etwa in einer Achterbahn, sieht man die Kurven nicht nur, sondern fühlt sich auch.

Möglich wird das durch galvanische Vestibularstimulation (GVS). Dabei stimuliert ein Gerät das Gleichgewichtsorgan im Innenohr mit elektrischen Impulsen. Dieses Verfahren wird heute bereits in der Medizin angewandt. Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, wird so geholfen, ihren Gleichgewichtssinn wieder auszubilden.

Spezielles Headset

Übermittelt werden die Signale bei Samsungs System mit einem speziellen Headset, wie Samsung selbst berichtet. Demnach habe man das System bereits mit über 1500 Menschen getestet und 30 verschiedene Bewegungsabläufe entwickelt.

Unter anderem soll durch die Technologie verhindert werden, dass Menschen bei Virtual-Reality-Anwendungen schlecht wird (Kinetose bzw. Reisekrankheit). Jene tritt bei Menschen dann auf, wenn die Bewegungen, die man in der virtuellen Realität sieht nicht auch gleichzeitig spürt.