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02/27/2014

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+: Hochauflösendes Standfuß-Tablet

Lenovos Yoga Tablet hat nach nur drei Monaten bereits ein Upgrade mit hochauflösendem Bildschirm und einem flotteren Prozessor spendiert bekommen.

Lenovos Yoga-Serie besteht schon seit einer Weile nicht mehr nur aus Ultrabooks, sondern kann seit November auch Tablets vorweisen. Im Rahmen des Mobile World Congress hat Lenovo eine überarbeitete Variante des Tablets vorgestellt. Die futurezone hat sich die HD+ Variante des Lenovo Yoga Tablet näher angesehen.

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+

Frischzellenkur

Die wohl größte Veränderung verrät bereits der Produktname: Der 10,1 Zoll große Bildschirm löst nun mit 1920 mal 1200 Bildpunkten auf. Das ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger, der lediglich eine Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln vorweisen konnte. Die Veränderung macht sich auch bemerkbar.

Schrift und Grafiken sind scharf, auch bei näherer Betrachtung lassen sich kaum einzelne Pixel erkennen. Mit 224 ppi bricht das Yoga Tablet keine Rekorde, liegt aber nicht weit hinter dem iPad (263 ppi). Auch beim Betrachtungswinkel und Farben gab es im Kurztest keinen Grund sich zu beklagen.

Aufgefrischt wurde auch der Rest der Hardware. Statt des günstigen Mediatek Quadcore-Chips MT8125 (1,2 GHz) kommt nun ein mit 1,6 GHz getakteter Qualcomm Snapdragon 400 zum Einsatz. Dieser ist zwar auch nur ein Mittelklasse-Modell, kann aber zumindest auf dem Papier deutlich mehr Performance liefern.

Das machte sich im Hands-On jedoch nicht bemerkbar, bereits beim Wechsel zwischen zwei Homescreens kam es zu leichten Rucklern. Zudem reagierte Android etwas behäbig. Im Gegensatz zu den beiden alten Yoga Tablets, die mit Android 4.2 ausgeliefert wurden, kommt auf dem neuen Modell Android 4.3 zum Einsatz, ein Update auf KitKat wurde bereits angekündigt.

Hochwertige Verarbeitung

Trotz des höher auflösenden Bildschirms und des neuen SoCs soll die Akkulaufzeit weiterhin bei bis zu 18 Stunden liegen. Die Verarbeitung des Tablets ist genauso hochwertig wie beim Vorgänger. Trotz Metall-Gehäuse fühlt sich das Tablet angenehm leicht an und dürfte weiterhin bei knapp 600 Gramm liegen. Die Verteilung ist jedoch etwas ungleich, vor allem aufgrund der Wulst an der Seite für den Standfuß, in der sich Kopfhörer-Anschluss und Power-Knopf befinden. So wirkt das Tablet wie eine aufgerollte Zeitschrift und lässt sich etwas unbequem im Hochformat nutzen.

Das eigentlich Clevere am Yoga Tablet ist der ausklappbare Standfuß, mit dem das Tablet aufgestellt oder zum einfacheren Tippen leicht angeschrägt aufgestellt werden kann. Im Hands-On war das Ausklappen des Standfußes etwas mühsam, vor allem da das Metall etwas rutschig war. Der Mechanismus fühlt sich aber hochwertig an, auch wenn er etwas mühsam ausgeführt wurde. Der Power-Knopf an der Seite fügt sich ebenfalls gut in das Gesamtbild ein. Vor allem die Tatsache, dass er so groß ausgeführt wurde, ist positiv. Zu oft muss man bei großen Tablets oder Smartphones nach einem viel zu kleinen Power-Button suchen.

Die Kamera hat ebenfalls ein Update erfahren, statt 5 Megapixeln löst diese nun mit 8 Megapixeln auf. Der qualitative Unterschied macht sich aber auch im Kurztest kaum bemerkbar, das Ergebnis ist nach wie vor eher durchschnittlich. Für das Tablet soll es laut Lenovo auch eigene Cover sowie eine Bluetooth-Tastatur geben.

Fazit

Das Yoga Tablet 10 HD+ ist eine vernünftige Weiterentwicklung des Android-Tablets und zeigt, dass sich Lenovo die wichtigsten Kritikpunkte zu Herzen genommen hat. Vor allem die von Lenovo versprochene lange Akkulaufzeit macht Lust auf mehr und auch Design und Verarbeitung können überzeugen. Der Preis ist kein Schnäppchen, erscheint aber mit 349 Euro vernünftig. Der einzige Haken am Yoga Tablet 10 HD+ ist jedoch, dass es erst im Juni in Europa erscheinen soll.

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Disclaimer:
Redakteure der futurezone berichten live vom Mobile World Congress in Barcelona. Die Reisekosten wurden von der futurezone GmbH selbst sowie von Ford, Huawei, Samsung, Sony und T-Mobile übernommen.