Eine Computermaus in Ei-Form

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Ei-Maus soll Handgelenk entlasten

Die Maus bildet seit Beginn des Computerzeitalters die Grundlage der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Seit in den 1960er-Jahren die ersten Prototypen davon gebaut wurden, hat sich das Prinzip ihrer Funktionsweise kaum verändert. Nun versucht ein Start-up, die Maus komplett neu zu erfinden. 

Ovo ist eine eiförmige Computermaus, die vom britischen Start-up NextAxis Design entwickelt wurde. Sie ist darauf ausgelegt, die klassische Mausbedienung radikal zu verändern und gleichzeitig die Ergonomie deutlich zu verbessern.

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Kein Schreibtisch notwendig

Das Ungewöhnlichste an Ovo ist die Art der Steuerung. Im Gegensatz zu einer traditionellen Maus benötigt sie weder eine Auflage noch ein Mauspad zum Darübergleiten. Stattdessen erfasst sie die Ausrichtung und Bewegung der Hand im dreidimensionalen Raum.

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Ungewöhnliche Steuerung

Der Mauszeiger wird bewegt, indem man das eiförmige Gerät in der Hand dreht und neigt, anstatt es über eine Fläche zu ziehen. Daher ist es auch möglich, die Maus ganz bequem "in der Luft" zu bedienen und sie beispielsweise zur Steuerung eines TV-Geräts zu verwenden. 

Das Gehäuse der Ovo-Maus besteht aus 2 Teilen: Die obere Hälfte nutzt man für Klicks und die Zeigersteuerung, die untere Hälfte für Wisch- und Scroll-Bewegungen. Im Gehäuse ist außerdem eine selbstbalancierende Technologie eingebaut, damit das Ei nicht umfallen kann. 

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Ein wesentlicher Vorteil dieses Design soll die Ergonomie sein. Die Eiform passt genau in die Handfläche und soll eine wesentlich natürlichere Handhaltung ermöglichen. Dies soll die Belastung des Handgelenks reduzieren und vor dem sogenannten "Mausarm" (RSI-Syndrom) schützen.

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Kickstarter-Projekt

Das Projekt wird aktuell über Kickstarter finanziert. Die "Early Bird"-Preise starten bei 109 US-Dollar, der spätere reguläre Verkaufspreis soll bei ungefähr 199 US-Dollar liegen. Wenn die Kampagne erfolgreich ist, soll die Auslieferung im Dezember beginnen.

Derzeit hat die Ovo-Maus etwas mehr als 22.000 Euro eingesammelt. Das ist nicht ganz die Hälfte des Funding-Ziels. Noch hat das Start-up 26 Tage Zeit, um auf insgesamt 46.244 Euro zu kommen.

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