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Software
07/14/2011

Microsoft: Größter Feind ist das alte Windows

Microsoft leidet nach eigenen Aussagen in erster Linie unter dem schlechten Image früherer Windows-Versionen. In der Zukunft will der Konzern auf die Cloud, sowie auf eigene Flagship-Stores setzen.

Kevin Turner, Chief Operating Officer bei Microsoft, forderte in seinem Vortrag vor 14.000 Microsoft-Partner in Los Angeles den baldigen Umstieg auf neue Software-Produkte. Der Konzern kämpfe mit dem schlechten Image, das durch alte Windows-Versionen hängen geblieben ist. Bei Cloud-Produkten sieht das Unternehmen jedoch gut positioniert. Gleichzeitig kündigt er die Eröffnung von mehr als 60 neuen Flagship-Stores an.

Windows XP, Office 2003 und der Internet Explorer 6 verdienen Standing Ovations, wir lieben diese Produkte und sie haben vielen Kunden viel Gutes beschert“, erklärte Turner im Rahmen seines Vortrages. „Aber wissen Sie was? Diese Produkte sind tot“, führte er fort. Turner spielte darauf an, dass Microsoft den Support für Windows XP in 1000 Tagen einstellen wird. Microsoft Kommunikationschef Stephen Rose verfasste zu Beginn dieser Woche einen Blogeintrag, in dem er Argumente für einen baldigen Umstieg auf neuere Produkte aufzählt.

Turner führte in seinem Vortrag weiter aus, dass sich die Microsoft-Partner mehr auf die Cloud konzentrieren sollten und sprach von 42.000 zertifizierten Partnern, die derzeit für Cloud-Produkte trainiert sind. „Wir brauchen jedoch 642.000“. Turner sprach auch über den Smartphone-Markt und kündigte Schritte an, um die Verbreitung von Windows Phone 7 weiter voran zu treiben. Außerdem wollen die Redmonder in den nächsten zwei Jahren 75 Microsoft-Stores eröffnen, auch außerhalb der USA. Derzeit existieren weltweit elf dieser Shops.

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