Produkte 24.11.2012

Mozilla stellt 64-Bit-Firefox für Windows ein

Die Version bringe keinerlei Vorteile und würde den Arbeitsaufwand des Softwareentwicklers lediglich in die Höhe schrauben. Daher werde es künftig auch keine Nightly-Versionen der 64-Bit-Version mehr geben.

Mozilla gab am Freitag bekannt, dass die Entwicklung der 64-Bit-Version des Firefox-Browsers für Windows-PCs nicht mehr fortgeführt werde. Als Grund für diesen Schritt gab Benajamin Smedberg, einer der verantwortlichen Mozilla-Entwickler, die zahlreichen Probleme an, die die 64-Bit-Version verursachen würde. So sei sie eine "laufende Quelle von Missverständnissen und Frustration", da ein Großteil der Plugins nicht kompatibel sind und die wenigen verfügbaren Plugins lediglich Probleme verursachen würden.

Weniger Aufwand
Durch den Fokus auf die 32-Bit-Version sollen vor allem die Entwickler entlastet werden, da beispielsweise die Unterscheidung zwischen den beiden Versionen auch bei Fehlerberichten sehr schwer fiel. Auch die regelmäßig aktualisierten Entwickler-Builds, die sogenannten Nightly-Versionen, sollen nur mehr in einer 32-Bit-Version erscheinen. Mozilla schloss allerdings eine Wiederaufnahme der Entwicklung nicht aus, dies soll allerdings frühestens Mitte 2013 wieder besprochen werden.

Mehr zum Thema

  • Firefox 17 steht zum Download bereit
  • Mozilla: Wenig Geldreserven, aber viel vor
  • Mozilla einigt sich mit US-Steuerbehörde
( futurezone ) Erstellt am 24.11.2012