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10.01.2013

Pentax Premium-Digitalkamera MX-1 im Hands-On

Der japanische Konzern will mit der MX-1 am Markt für höherklassige Digicams punkten. Die Oberseite ist in einer metallischen Oberfläche gehalten, die sich laut Pentax absichtlich lösen soll, damit die Kamera abgenutzt aussieht.

Laut Pentax ist der obere Teil der Kamera so konstruiert, dass sich die Farbe langsam „ablöst", wodurch jedes Modell mit der Zeit ein individuelles Äußeres erhalten soll. Wirklich wertig wirkt die gesamte Verarbeitung des angetesteten Prototyps nicht, die Bedienelemente sind wackelig und die Kamera fühlt sich nach wenig widerstandsfähigem Plastik an.

Etwas länger als die Farbe hält hoffentlich das Innenleben durch. Herzstück der Pentax ist ein Bildsensor in der Größe 1/2.3 Zoll, der in einer maximalen Auflösung von 12 Megapixel fotografiert. Das Objektiv hat eine Brennweite von 6 bis 24 mm, was einem 35-mm-Equivalent von 28 – 112 mm entspricht. Die Blende lässt sich von f1,8 bis f2,5 öffnen. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich von ISO100 bis maximal 12.800 regulieren. Ein optischer Sucher ist keiner vorhanden, der Bildausschnitt wird über das rückseitige Display bestimmt. Jenes hat 3 Zoll und 920.000 Bildpunkte.

Pentax MX-1

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Pentax MX-1

Pentax MX-1

Pentax MX-1

Pentax MX-1

Im ersten Moment fällt das geringe Gewicht der MX-1 auf. Besonders im Vergleich mit den Premium-Point-and-Shoot-Kameras der Konkurrenz kann die gesamte Verarbeitung nicht überzeugen. Auch das Wechseln zwischen Menüpunkten, das Fokussieren und das Verarbeiten des Fotos nach dem Drücken des Auslösers sind eher träge. Dies kann aber auch am Vorserienmodell liegen.

Die MX-1 soll ab Februar um 499 Euro verfügbar sein.

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