© Raspberry Pi Foundation

Innovation
05/10/2011

Raspberry Pi: Der 17-Euro-Computer

Die Raspberry Pi Foundation aus Großbritannien hat es sich zum Ziel gesetzt, sehr billige Computer zu bauen, die dabei helfen sollen, Schülern günstigen Zugang zu Hightech zu geben und ihre Verständnis für dieses spielerisch zu erweitern.

von Jakob Steinschaden

Die britische Non-Profit-Organisation Raspberry Pi Foundation vermeldet auf ihrer Webseite, einen nur 25 Dollar teuren Computer gebaut zu haben. Der "RaspBerry Pi" ist etwa so groß wie ein herkömmlicher USB-Stick und kann etwa an Flat-TVs, USB-Keyboards oder in Zukunft auch an Touchscreens angeschlossen werden. Die Spezifikationen des umgerechnet nur 17,50 Euro teuren Mini-Rechners lauten wie folgt:

- 700MHz ARM11
- 128MB SDRAM
- OpenGL ES 2.0
- 1080p30 H.264 high-profile decode
- Composite und HDMI Video Output
- USB 2.0
- SD/MMC/SDIO Memory-card-Slot
- General-purpose I/O
- Freie Software: Ubuntu, Iceweasel, KOffice, Python

Außerdem ist es möglich, den Mini-Computer aufzumotzen. So zeigt die Raspberry Pi Foundation auf der Webseite einen 12-Megapixel-Sensor, der an den Billig-Rechner angedockt werden kann. Das und etwaige Speicher-Karten würden den Preis natürlich etwas in die Höhe treiben.

Hinter dem Raspberry Pi steckt der Brite David Braben, der in den 1980ern das Science-Fiction-Game Elite mitentwickelt hat. In einem Video (siehe unten) erklärte er gegenüber der BBC, was er mit dem Kleinst-Computer vorhat. Er solle vor allem Kindern aus ärmeren Bevölkerungsschichten ermöglichen, einfach Programme laufen zu lassen und ihnen ein tieferes Verständnis für die Funktionsweisen von Hard- und Software geben. Der britische Schulunterricht würde zwar lehren, wie man Office verwendet, aber keinen Einblick in Programmierung geben.

Raspberry Pi soll laut Braben in etwa einem Jahr auf dem Markt kommen.

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