Eine Hand hält eine schwarze Ray-Ban-Brille mit integrierten Kameras an den Ecken des Rahmens.

Meta hat in Kooperation mit Ray-Ban die Produktkategorie der Smart Glasses wiederbelebt (Symbolbild).

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Warum die neuen Smart Glasses von Meta vorerst nicht in die EU kommen

Die neueste smarte Brille von Meta und Ray Ban wird in Europa noch länger auf sich warten lassen. Die Smart Glass Display mit integriertem Bildschirm verstößt demnach gegen mehrere EU-Richtlinien. Das berichtet Bloomberg und beruft sich dabei auf interne Quellen.

Dass Tech-Produkte immer wieder aufgrund von Datenschutzbedenken verzögert auf dem europäischen Markt landen, ist inzwischen schon Gewohnheit. Das sorgte bereits bei Microsofts Copilot und Apple Intelligence für Verzögerungen. Auch im Fall der Smart Glass Display dürfte die KI-Integration eine Rolle spielen. 

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Herausnehmbarer Akku

Doch auch der Akku verstößt gegen neue EU-Richtlinien. Ab 2027 müssen alle Produkte, die in der EU verkauft werden, einen herausnehmbaren Akku besitzen. Bestätigt wurde das auch den US-Botschafter Andrew Puzder: "Wo ist der eine Ort auf der Welt, an dem man diese Brillen nicht verkaufen darf? Die Europäische Union. Warum? Weil man den Akku nicht rausnehmen kann".

Insbesondere bei Wearables wie smarten Brillen und Uhren sträuben sich Hersteller dagegen. Sie argumentieren, dass die neue Bauweise die Akkuzeit verringern könnte, oder man auf andere Features verzichten muss, die dann nicht mehr in die Geräte passen. Laut Bloomberg befindet sich Meta derzeit im Austausch mit der EU. Das Unternehmen dürfte wohl versuchen, eine Ausnahme für smarte Brillen zu erwirken.

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Bisher ist die Display-Variante der Brille nur in den USA erhältlich. Im Jänner informierte Meta in einem Blogeintrag, sie vorerst nicht wie geplant am internationalen Markt, darunter in Großbritannien, Frankreich und Italien, anzubieten. Die Nachfrage sei zu hoch, die Kapazitäten gleichzeitig zu gering, um ihr gerecht zu werden. 

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