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Interview

Steve Jobs wollte schon 2008 Apple-Auto bauen

Die Berichte über ein Apple-Auto, das 2019 auf den Markt kommen könnte, sind um eine Anekdote reicher. Wie der frühere Apple-Manager und derzeitige Nest-CEO Tony Fadell in einem Interview sagte, habe Steve Jobs bereits 2008 wesentliche Punkte diskutiert, wie ein Apple-Auto auszusehen und zu funktionieren habe. Aufgrund des Fokus auf das iPhone und die Krise der US-Autoindustrie in der damaligen Zeit habe Jobs das Projekt aber schließlich verworfen.

Wie sieht das Apple-Auto aus?

In mehreren Gesprächen habe er mit dem Apple-Gründer diskutiert, was für ein Auto man überhaupt bauen sollte, wie das Armaturenbrett auszusehen habe, wie die Sitze geplant werden müssten und welchen Antrieb man verwenden würde, erläutert Fadell. Seiner Meinung nach ist es Apple durchaus zuzutrauen, ein eigenes Auto zu bauen. "Smartphones und Autos sind nicht so verschieden. Beide haben Batterien, einen Computer, einen Motor und eine mechanische Struktur. Kompliziert ist es, die Vernetzung im Auto hinzubekommen sowie einen sicheren Autopiloten zu entwickeln", so Fadell.

Über die Entwicklung eines Apple-Autos wird schon lange spekuliert. Entgegen der weit verbreiteten Mutmaßung, dass Apple mit einem selbstfahrenden Auto den Automobilmarkt umkrempeln wolle, arbeitet das Unternehmen laut Medienberichten aber derzeit an einem "klassischen" Elektroauto. Das Auto selbstfahrend zu machen, sei ein längerfristiges Ziel. Denkbar ist auch, dass Apple mit einem etablierten Autohersteller zusammenarbeiten wird.

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