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08.06.2016

SunnyBag PowerTab im Test: Top und ein bisschen Flop

Das Sunnybag-Solarladegerät samt integriertem Akkupack wurde von zwei futurezone-Lesern einem Praxistest unterzogen. Das Fazit fällt unterschiedlich aus.

Das portable PowerTab des Grazer Start-Up-Unternehmens SunnyBag verspricht sein integriertes Akkupack mithilfe der Sonnenenergie aufzuladen, sodass Mobiltelefone, Digitalkameras, mobile Spielkonsolen und ähnliche Geräte ohne Steckdose mit Strom versorgt werden können. Voraussetzung ist, dass der Akku der Geräte über einen USB-Port geladen wird.

Die Paneelleistung beträgt 5000 mWP, die Ausgangsspannung beträgt fünf Volt und der integrierte Akku hat eine Kapazität von 6000 mAh.

SunnyBag PowerTab

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In der Praxis

Laut Herstellerangaben soll sich das integrierte Ladegerät bei Sonnenschein innerhalb von acht Stunden zur Gänze aufladen. Das funktioniert auch, wie futurezone-Leser Thomas schreibt: "Ich habe das Ladegerät am Vorabend komplett entleert und am nächsten Tag mit der ersten Morgensonne bis zum Nachmittag komplett voll bekommen, tadellos!" Futurezone-Leser Mario war da etwas ungeduldiger: "Nach 4 Stunden in der Sonne war die dritte von drei LEDs noch immer nicht am Leuchten und ich hab diesen Test abgebrochen."

Laut Bedienungsanleitung sollte das Akkupack für zwei bis drei Ladezyklen eines Smartphone reichen. "Diese Angaben kommen sehr gut hin", schreibt Thomas. "Mein Samsung S5 konnte gerade zwei Mal geladen werden. Beim zweiten Ladevorgang war bei 90 Prozent Schluss", so Mario. Thomas hat mit dem PowerTab ein iPhone 5s, ein iPad Air2, eine Syma Flugdrohne sowie Bluetooth-Lautsprecher erfolgreich aufgeladen.

Das Gerät

"An der Vorderseite befinden sich insgesamt vier LEDs: Eine grüne LED, die anzeigt ob der Akku mittels Solarzellen geladen wird und drei blaue LEDs für die Ladestandanzeige", beschreibt Mario das Gerät. Auf der Rückseite befinden sich zwei weitere LEDs, die quasi als Taschenlampe dienen können. Auf der Rückseite ist darüber hinaus ein Standfuß angebracht, mit der die Solarpaneele zur Sonne hin ausgerichtet werden können.

"Die Verarbeitung wirkt stabil, der zusätzlich mitgelieferte Gummischutz passt perfekt und die Standfunktion hält bedenkenlos. Die eingebauten LEDs sind auf jedem Camping-Urlaub zu gebrauchen. Sogar ein Karabiner und ein Saugnapf werden mitgeliefert", schreibt Thomas. Ebenso lobenswert findet Mario den Lieferumfang: "Das Zubehör ist üppig und es fehlt an nichts. Auch iPhone-User hat man bei den Steckern nicht vergessen."

"Das Gerät ist sehr groß, aber dafür eher leicht. Man kann es also ohne weiteres mit dem mitgelieferten Karabiner außen an einem Rucksack befestigen", erklärt Mario.

Fazit

Empfehlenswert sei das SunnyBag PowerTab am ehesten für Outdoor-Freaks, die tagelang im Outback unterwegs sind", schreibt Mario. "Jedem anderen empfehle ich aber eine starke, kleine Powerbank um die Hälfte des Preises des Testgeräts." Die sei wesentlich kleiner und würde schneller deutlich laden.

Ein wesentlich positiveres Fazit zieht Thomas und erklärt, er hat sich diese Jahr bereits zwei ähnliche Solar-Ladegerät bestellt: "eines aus China und eines von Amazon." Da er mit den beiden Geräten unzufrieden ist, stand er dem Sunnybag-Test skeptisch gegenüber, wurde aber positiv überrascht: "Es hält genau das was es verspricht, die Angaben sind nicht übertrieben. Ich würde das Gerät auf jeden Fall weiterempfehlen."

Die Testgeräte wurden vom Grazer Start-up SunnyBag, sowie von Hofer zur Verfügung gestellt. Ab 9. Juni gibt es bei Hofer eine leicht abgespeckte Version des Solarladegerät von Sunnybag zu einem Preis von 49,99 Euro zu kaufen.