goldenes Mobiltelefon der Marke Trump Mobile

Das Trump Phone

© Trump Mobile
Wählen Sie FUTUREZONE als bevorzugte Google-Quelle

Produkte

Trump-Phone-Bestellseite soll löchrig wie Schweizer Käse sein

Das erste Smartphone von Donald Trump, das goldene Trump Phone T1, ist ab dieser Woche vorbestellbar. Eigentlich wurde der Release bereits für August 2025 angekündigt, nachdem sich die Auslieferung mehrfach verzögert hatte. 

Nachdem Trump Mobile bereits einige seiner ursprünglichen Versprechen gebrochen hat (etwa, dass das Gerät wohl doch nicht vollständig in den USA produziert wird), soll das Unternehmen nun massenhaft Nutzerdaten geleakt haben – noch bevor die ersten Modelle ausgeliefert wurden.

➤ Mehr lesen: Rückzieher: Trump-Phone ist jetzt doch nicht "Made in USA"

Simple Anfrage an Website reichte aus

Wie The Register unter Berufung auf einen IT-Profi und Sicherheitsexperten berichtet, konnte dieser auf der Website sensible Daten von Vorbestellern abrufen. Darunter vollständige Namen, Wohnadressen, Mailadressen, Telefonnummern und weitere Bestellinformationen.

Im Grunde hatte der Sicherheitsexperte nur versucht herauszufinden, wie viele Leute das neue Handy von Trump vorbestellt hatten. Er stellte einfache API-Anfragen an die Website, die der Server offenbar nicht sauber auf Berechtigungen prüfte. Dadurch konnte er mit einfachen Mitteln auf eine große Menge an Kundendaten zugreifen.

Mehr lesen: Hacker erbeuten Daten von Intersport-Kunden

Trump Mobile sieht Schuld bei anderen

Berichte sprechen von Zehntausenden abrufbaren Datensätzen, wobei unklar ist, wie viele davon tatsächliche Bestellungen sind. Gegenüber TechCrunch bestätigte Trump Mobile, dass personenbezogene Daten öffentlich zugänglich waren. Das Unternehmen erklärte jedoch, dass keine Zahlungsdaten betroffen gewesen seien und sieht die Ursache bei einem Drittanbieter. Der Vorfall werde derzeit untersucht.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare