Ein weiß-schwarzer Renault Twizy steht auf einer leicht beschädigten Straße vor einem Gebäude.

Symbolbild: Ein Renault Twizy

© Ox1997cow/Wikimedia Commons
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Tuner macht aus Mini-E-Auto Renault Twizy eine Driftmaschine

Das auffällige Design des Renault Twizy brannte sich bei vielen Menschen ins Hirn ein. Das Elektro-Leichtauto wurde von 2011 bis 2023 gebaut. In einigen Ländern der EU galt die schwächere Version rechtlich als Quad, bevor das entsprechende EU-Gesetz geändert wurde. Das erleichterte die Anschaffung.

Vom Fahrspaß eines Quads war der Twizy mit bis zu 45 km/h Spitze und einem 17 PS starken Elektromotor aber weit entfernt. Bis jetzt. Die Tuner von DM Performance haben das Leichtauto zu einem Spaßmobil gemacht.

Von 17 auf 80 PS

Dafür wurde der reguläre Elektromotor entfernt. Stattdessen wurde der Antrieb eines Stark Varg eingebaut, das ist ein elektrisches Motocross-Bike. Das verleiht dem Twizy 80 PS und ein brutales Drehmoment von 938 Nm. Weil der Twizy dem nicht standhalten würde, wurde ein neues Differential verbaut.

Damit das alles in den Twizy passt, musste noch ein Teil des Hecks abgeschnitten werden. Ein Gewindefahrwerk und die passenden Einstellungen sollen verhindern, dass sich der Twizy bei starken Lenkbewegungen überschlägt. Schließlich wurde noch der Akku getauscht. Der Stark-Varg-Akku wiegt lediglich 30 kg, während der alte Renault-Akku auf 100 kg kam.

Herausgekommen ist ein Twizy, der wie ein wütendes, ferngesteuertes Auto klingt und sich auch so ähnlich fährt. Der Heckantrieb und das Drehmoment machen ihn ideal zum Driften, aber als gemütliches Stadtauto, um die Einkäufe nachhause zu bringen, taugt er so definitiv nicht mehr.

Drag Race gegen Audi S1

In einem anderen Video zeigt DM Performance, dass der Mutanten-Twizy auch beim Geradeausfahren einen Leistungszuwachs bekommen hat.

In dem Video lässt der Twizy einen Audi S1 im Drag Race hinter sich. Allerdings nur beim Beschleunigungsrennen auf 160 km/h. Darüber hinaus müsste sich der Twizy geschlagen geben.

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