STUDIE
12/03/2010

USA: 86.000 Laptops in 329 Unternehmen weg

Eine von Intel in Auftrag gegebene Studie enthüllt, dass in den USA in insgesamt 329 Organisationen 86.000 Notebooks "verschwunden" sind. Die meisten Daten darauf waren weder verschlüsselt, noch existierten Back-Ups.

Verschwundene Laptops sind in US-Unternehmen scheinbar kein Einzelfall: Das Ponemon-Institut hat für Intel eine Studie durchgeführt, die den Namen "The Billion Dollar Lost-Laptop Study" trägt. Es wurde dabei untersucht, wieviele Notebooks in Unternehmen abhanden kommen und wo diese am häufigsten verschwinden. Der Verlust der Notebooks wird dabei mit insgesamt 2,1 Milliarden US-Dollar (etwa 1,6 Mrd. Euro) beziffert.

Nicht gestohlen, sondern verloren

86.000 Laptops waren es, die in 329 privaten und öffentlichten Organisationen als vermisst gemeldet wurden. Der kleinste Teil wurde dabei tatsächlich gestohlen. Die meisten Geräte sind an Plätzen verloren gegangen, die an und für sich als "sicher" gelten, so wie die Wohnung, das Büro oder das Hotelzimmer.

In manchen Branchen kam es häufiger zu Verlusten als in anderen: So verloren etwa Bildungs- und Forschungseinrichtungen mit elf Prozent tendenziell mehr Laptops als die Finanzbranche mit nur fünf Prozent an vermissten gemeldeten Geräten.

Kaum Back-Ups und Verschlüsselungen

"Bei unserer Studie kam klar raus, dass viele Organisationen sich nicht bewusst sind, was ein Verlust für Auswirkungen auf den Profit des Unternehmens haben kann", meint der Gründer des Ponemon Instituts, Larry Ponemon.

46 Prozent der Daten auf den verlorenen Systemen waren vertraulich, aber nur 30 Prozent verschlüsselt. Nur 10 Prozent waren mit Antidiebstahl-Technologien geschützt. Von 71 Prozent der verschwundenen Laptops existierte kein Back-Up.

(futurezone)

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