Mann im Anzug freut sich draußen über eine Nachricht auf seinem Smartphone.
Von Co-Gründer entwickelt: Dieses Tool soll besser sein als WeTransfer
Der niederländische Entwickler und WeTransfer-Co-Gründer Nalden arbeitet wieder an einem Datenübertragungsdienst. Nach der Übernahme von WeTransfer durch die in Italien ansässige Firma Bending Spoons im vergangenen Jahr ist Nalden mit dem Service nicht mehr zufrieden.
"Bending Spoons kümmert sich nicht wirklich um Menschen. Auch wenn ich verstehe, dass dies ihre Private-Equity-Strategie ist, habe ich festgestellt, dass es seit meinem Ausscheiden im Jahr 2019 viele Updates gab, die meiner Meinung nach das Produkt im Grunde genommen ruiniert haben", erklärte Nalden gegenüber TechCrunch.
Kündigungswelle nach Übernahme
Nach der Übernahme reduzierte Bending Spoons die Mitarbeiterzahl bei WeTransfer um 75 Prozent. Im Sommer gab das Unternehmen zudem bekannt, die Daten aus WeTransfer nutzen zu wollen, um damit KI zu trainieren. Erst nach Protesten ruderte das Unternehmen zurück.
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Nalden begann also, eine Alternative zu WeTransfer zu bauen. "Ich wollte einfach ein weiteres Tool anbieten, das auf Benutzerfreundlichkeit und einfache Handhabung ausgerichtet ist. Es geht darum, etwas schnell und unkompliziert zu teilen. Man muss sich nicht registrieren und auch keine E-Mail-Adresse bestätigen", sagt der Entwickler.
Boomerang
Der Dienst namens "Boomerang" (online unter boomerang.zip bzw. bmrng.me) bietet einen 1 GB Speicherplatz bei einer maximalen Dateigröße von 1 GB an - ohne Account. Erstellt man einen Gratis-Account, erhöht sich das Limit jeweils auf 3 GB. Die Dateien sind dann unter dem entsprechenden Link 7 Tage lang abrufbar.
Wer mehr Speicherplatz bzw. eine größere Dateigröße benötigt, kann 6,99 Euro pro Monat zahlen. Die Bezahlversion bietet auch einen Passwortschutz, unbegrenzte Einladungen für Ordner und eine Speicherung der Dateien von bis zu 90 Tagen.
Keine Werbung
Laut Nalden soll auf Boomerang keine Werbung angezeigt werden und der Dienst soll auch keine unnötigen Nutzerdaten sammeln. "Es ist wie beim Kauf eines Hammers. Man möchte wahrscheinlich keinen ausgefallenen Hammer kaufen, sondern einen Hammer, der einfach funktioniert", sagt er.
Boomerang ist momentan nur über den Webbrowser verfügbar. Eine eigene Mac-App soll bald folgen.
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