Mond umrundet: Spektakuläre Bilder zeigen "Rückseite des Mondes"

Mond umrundet: Spektakuläre Bilder zeigen "Rückseite des Mondes"

© APA/AFP/NASA/HANDOUT / HANDOUT
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Mond umrundet: Spektakuläre Bilder zeigen "Rückseite des Mondes"

Die Crew der "Artemis 2" ist so nah am Mond vorbeigeflogen wie zu keinem anderen Zeitpunkt während ihrer Mission. Die 4 Astronauten in der "Orion"-Kapsel näherten sich dem Erdtrabanten auf rund 6.545 Kilometer, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Eine Landung war bei dieser Mission nicht geplant. 

Zuvor hatten sich die 4 Raumfahrer so weit von der Erde entfernt wie noch nie ein Mensch zuvor. Den bisherigen Rekord von 400.171 Kilometern Entfernung zur Erde hatte die Apollo-13-Mission im Jahr 1970 aufgestellt. 

Die Artemis-2-Crew sollte nach den NASA-Plänen den Mond umrunden und sich dabei 406.778 Kilometer von der Erde wegbewegen. Zur Crew gehören die US-Astronautin Christina Koch, Reid Wiseman und Victor Glover sowie der Kanadier Jeremy Hansen. 

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Die "Mondrückseite"

Die Astronauten haben dabei den Mond umrundet und einen Blick auf die von der Erde abgewandte Seite des Mondes erhascht. Auf der so genannten Mondrückseite konnten sie bisher unbekannte Krater entdecken. Einen von ihnen tauften sie "Carroll". Sie würdigten damit die an Krebs verstorbene Ehefrau von Kommandant Wiseman. 

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Rückflug ohne Antrieb

Nach der Mondumrundung sollte die Orion-Kapsel den etwa 4-tägigen Rückflug zur Erde antreten. Die Rückreise erfolgt über eine freie Rückkehrbahn. Dabei wird das Raumschiff allein durch die Mondschwerkraft und ohne zusätzlichen Antrieb wieder auf Kurs zur Erde gebracht.

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Mondlandung 2028 geplant

Artemis 2 ist die erste bemannte Mission Richtung Mond seit mehr als 50 Jahren. Eine erneute Mondlandung strebt die NASA erst für das Jahr 2028 an. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 mit Apollo 17 auf dem Mond gelandet. Danach wurde das kostspielige Programm eingestellt. China plant für 2030 eine Mondlandung.

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