Erntemaschine von Astrolab und Interlune für den Mond
Diese Erntemaschine soll Helium-3 am Mond abbauen
Der Mond ist nicht nur für Weltraumagenturen wie die NASA ein interessantes Ziel. Auch private Firmen sehen dort Potenzial, etwa für den Rohstoffabbau. 2 Weltraum-Start-ups haben sich jetzt zusammengeschlossen, um einen Rover zu bauen, der sich für den Transport und Helium-3-Abbau einsetzen lässt.
Die FLEX-Rover von Astroblab und Interlune sollen eine Flotte elektrischer Erntemaschinen ("Harvester") bilden. Während Astrolab für den Bau des Rovers verantwortlich ist, hat sich Interlune auf den Heliumabbau spezialisiert.
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Helium-3 ist ein seltenes Isotop, das sich auf der Erde nur als Nebenprodukt der Kernspaltung findet. Es lässt sich nur aus Überresten von Nuklearwaffentests und Kernreaktoren gewinnen. Verwendet wird es unter anderem zum Kühlen von Quantencomputern.
Interlud will Helium-3 aus Regolith entnehmen
Mit dem Interlude-System soll es aus dem Mondstein Regolith entnommen werden können. Erstmals soll der Rover dieses Jahr in Houston, Texas, getestet werden, heißt es in einer Mitteilung.
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Bevor man eine solche Maschine aber auf den Mond schickt, muss noch genau geprüft werden, wie viel Helium-3 es tatsächlich auf dem Erdtrabanten gibt. Dafür soll noch heuer der kleinere Rover FLIP auf dem Mond landen. Er ist ungefähr so groß wie ein Go-Kart und mit einer Kamera von Interlune ausgestattet, die nach Helium-3-Vorkommen suchen wird.
Modularer Rover
Der FLEX-Rover soll aber für mehr als den Helium-3-Abbau eingesetzt werden. Er ist etwa so groß wie ein Kleinbus und modular aufgebaut. So kann er auch für den Transport von 2 Menschen oder 3 Kubikmeter an Equipment verwendet werden.
Einen Zeitplan, wann der erste FLEX-Rover zum Mond fliegen könnte, gibt es noch nicht. Eric Berger von Ars Technica vermutet aber, dass er bei einem der ersten Starship-Flüge zum Mond dabei sein könnte. So wäre ein Start 2027 oder 2028 möglich.
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