Science
20.10.2012

Dyson Award: Grazer mit Rettungsdrohne dabei

Alljährlich vergibt der durch seine Staubsauger berühmt gewordene James Dyson einen Preis, der Projekte aus aller Welt kürt. Für das heurige Finale hat sich ein österreichischer Student qualifiziert.

Aus 500 Projekten aus 18 Ländern hat eine Jury wieder die besten Ideen und Konzepte ausgesucht. Einer davon ist der österreichische Student Stefan Riegebauer (Angewandte Wien & FH Joanneum). Der Grazer konnte die Experten  mit seiner Idee „Smart Aid" überzeugen und ist nun einer der 15 Finalisten. Bei Smart Aid handelt es sich um ein Notruf-System, das Ersthelfer und in Not geratene bis zum Eintreffen der Rettung unterstützt.

Drohne, App und Koffer
Das System besteht aus einer Smartphone App, einer Flugdrohne und einem Defibrillator-Koffer. Die App zeigt, wie man lebensrettende Maßnahmen vornimmt. Laut Riegebauer erleichtert und beschleunigt sein Projekt die Suche einem Erste Hilfe Kit oder Defibrillator. Die auf Hausdächern montierte Kurzstrecken-Drohne kann schnell gerufen werden, die Suche nach Kits in der Umgebung entfällt.

Das Projekt Smart Aid

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Riegebauer Smart Aid

Riegebauer Smart Aid

Riegebauer Smart Aid

Die 15 Finalisten werden von internationalen Ingenieuren und Designern bewertet, die finale Entscheidung trifft James Dyson selbst. Der Sieger wird am 8. November bekannt gegeben und bekommt 10.000 Pfund, also umgerechnet 12.200 Euro.

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