PlanetSolar

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Reparatur
04/16/2011

Solarboot setzt Weltumrundung fort

Nach zweiwöchigen Reparaturarbeiten ist das vom Schweizer Raphael Domjan ins Leben gerufene größte Solarboot der Erde wieder aus dem Hafen ausgelaufen. Die MS TÛRANOR PlanetSolar, ein 31 Meter langer Katamaran, hatte seine Weltumrundung wegen Steuerungsproblemen an den Schiffsschrauben unterbrechen müssen.

Wie die Projektverantwortlichen am Samstag mitteilten, konnte das Boot bereits am Freitag Bora Bora in Französisch Polynesien verlassen und steuert nun auf Tonga zu, wo es Ende April erwartet wird. In Deutschland gebaut, wirbt die „PlanetSolar“ ähnlich wie das Solarflugzeug der Schweizer Pioniere Bertrand Piccard und André Borschberg sowie das Solarauto der australischen University of New South Wales (die futurezone

) für Erneuerbare Energien.

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Ähnlich wie beim Solarflugzeugsprojekt Solar Impulse steht neben der wissenschaftlichen Forschung die Umrundung der Erde als ehrgeiziges Ziel auf der Agenda. Das Solarboot, das mit einer Fläche von 537 Quadratmeter Solarzellen betrieben wird, stach am 27. Oktober 2010 in Monaco in See. Es hat bereits 22.000 Kilometer zurückgelegt und mit knapp 5600 Kilometer auch die längste jemals in einem Stück gefahrene Strecke eines solarbetriebenen Fahrzeuges hingelegt. Die vom US-Hersteller SunPower verwendeten Solarzellen sollen eine um 50 Prozent höhere Effizienz wie herkömmliche Solarpanele haben.

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