Start-ups
16.03.2016

Hokify: Wiener „Tinder für Jobs“ bekommt eine Million Euro

Das Wiener Start-up Hokify hat in der Puls-4-Show "2 Minuten 2 Millionen" ein sechsstelliges Investment erhalten. Die App Hokify ist eine Job-Börse nach Tinder-Prinzip.

Das Wiener Start-up Hokify hat in der TV-Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ ein Investment in der Höhe von einer Million Euro erhalten. Das Business-Angel-Netzwerk Startup300, an dem unter anderem NEOS-Abgeordneter Niko Alm, Hansi Hansmann und Michael Altrichter beteiligt sind, steckt eine sechsstellige Summe in das Unternehmen. Wie viele Anteile die Gründer dafür abtreten müssen, ist unklar. Laut TrendingTopics hält man aber weiterhin die Mehrheit an Hokify.

Neben Startup300 soll es einen weiteren strategischen Investor geben, zudem erhält das Beteiligungsunternehmen SevenVentures 7,5 Prozent Anteile für 430.000 Euro an Werbevolumen. Hokify wurde ursprünglich als JobSwipr bekannt, die App (verfügbar für Android und iOS) wurde aber überarbeitet und erhielt ein neues Design. Das Grundprinzip ist simpel und erinnert an die beliebte Dating-App Tinder. Jobsuchende können eine Liste an offenen Stellen durchgehen und, wie bei Tinder, durch Wischen Interesse bekunden oder diese ablehnen.

Expansion nach Deutschland

Zeigt man Interesse an einer Stelle, wird direkt über die App Kontakt zum Unternehmen hergestellt. Derzeit soll es mehr als 10.000 Inserate aus 15 Branchen geben. Der Auftritt in der Start-up-Show von Puls 4 scheint Hokify auch zahlreiche Nutzer beschert zu haben. In einem Facebook-Posting bedankt man sich bei 3.500 neuen Nutzern, die sich im Zuge der Sendung angemeldet haben. Zuletzt sprach Hokify noch von knapp 10.000 registrierten Nutzern.

Bereits nach wenigen Monaten gab es laut den Gründern mehr als 900.000 Interaktionen mit Jobs. Zu den Kunden von Hokify zählen unter anderem die ÖBB, XXXLutz, der ÖAMTC sowie Manpower. Für Mitte April will Hokify dann auch auf dem deutschen Markt tätig werden.