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Einmalkauf statt Abo: Diese Apps sind ihr Geld wert

Apps kaufte man viele Jahre mit Einmalzahlungen. Mittlerweile ist aber das Abo-Modell für die meisten Softwareschmieden zur Normalität geworden.

Fortlaufende Entwicklungskosten werden gerne als Argument vorgebracht. Nicht selten werden auch mäßig sinnvolle Cloud-Features eingebaut, um Abos zu rechtfertigen. Auch, wenn sie eine aussterbende Art sind: Es gibt nach wie vor gute Apps, die nur einmal Geld von uns nehmen. 

Wir stellen euch diese Apps mit Einmalzahlung vor:

  • Things 3:  iOS
  • Daylio: iOS und Android
  • Tasker: Android
  • Mela: iOS
  • Solid Explorer: Android

Things 3

To-Do-Apps gibt es in den App-Stores wie Sand am Meer. Fast alle haben die Gemeinsamkeit, nur über Abos zu laufen. Things 3 ist hier anders. Die App ist nicht nur vollgepackt mit Funktionen: Nach einem Einmalkauf kommen auf uns keine Folgekosten mehr zu. Things 3 beschränkt sich dabei nicht nur auf einfaches Abhaken unserer Tage, es lassen sich vom Alltag bis zu Projekten unterschiedlichste Dinge organisieren.

Inhalte lassen sich in Bereiche wie Familie und Arbeit einteilen. Innerhalb dieser können dann unter anderem Listen, Notizen und Termine hinterlegt werden. Geplante Aufgaben und Termine lassen sich gesammelt oder getrennt darstellen, um alles Anstehende sofort im Blick zu haben.

Things 3 ist um 9,99 Euro für iOS erhältlich.

Daylio

Tagebuch-Apps und Stimmungstracker sind in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Auch Apple und kürzlich Google sind mit eigenen Apps an den Start gegangen. Während diese Apps die Basics beherrschen, können bei Umfang und Bedienung nicht mit Apps wie Daylio mithalten. Daylio hat sich auf Tracking ohne große Worte spezialisiert.

Statt jeden Tag ellenlange Einträge zu verfassen, können wir unsere Stimmung und Gefühle mit Emojis und Symbolen ausdrücken. Wenn uns Daylio fragt, wie es uns heute geht, haben wir etwa 5 Varianten von Super bis Lausig zur Auswahl. Werden wir gefragt, wie unser Tag ausgesehen hat, wählen wir etwa für den Schlaf und bei Hobbys, Ernährung oder sozialen Aktivitäten, einfach die passenden Symbole aus.

Möchten wir trotzdem etwas schreiben, haben wir auch diese Option. Zu den jeweiligen Tagen bzw. Aktivitäten lassen sich Fotos und Texte hinzufügen. Anhand von Grafiken erhalten wir spannende Einblicke, wie sich unsere Stimmung über die vergangenen Wochen, Monate und Jahre im Verlauf entwickelt hat.

Daylio ist kostenlos für iOS und Android erhältlich. Die vollumfängliche Version kostet einmalig 59,99 Euro.

Tasker

Wer tägliche Routinen oder sporadische Aktionen automatisieren möchte, kommt nicht an Tasker vorbei. Das App-Urgestein gibt es fast so lange wie Android selbst und ist bis heute ein großer Helfer. Tasker interagiert dabei sowohl mit Systemkomponenten als auch mit anderen Apps. Möchten wir beispielsweise, dass unser Handy in den Flugmodus wechselt, wenn wir schlafen gehen, können wir diese Routine automatisieren.

Die App kann dann beispielsweise zu einem festen Zeitpunkt oder wenn wir das Gerät zum Laden anstecken, den Flugmodus automatisch einschalten. Andere Auslöser, wie etwa Bluetooth-Geräte, beispielsweise im Auto, unser Standort oder die Verbindung zu einem WiFi-Netzwerk, sind ebenfalls vorhanden.

Auch im Zusammenspiel mit anderen Apps lassen sich coole Automationen erstellen. Ein Beispiel ist die ebenfalls per Einmalkauf verfügbare App KWGT, mit der wir coole Widgets erstellen können. Im Zusammenspiel mit Tasker lassen sich hier unter anderem Daten verarbeiten und optische Anpassungen automatisieren.

Tasker ist um 4,49 Euro für Android erhältlich.

Mela

Durchwegs gefragt sind Rezept-Manager, die uns das Sammeln eigener und neuer Rezepte von einschlägigen Webseiten ermöglichen. Auch in dieser Kategorie hat sich das Abo-Modell großteils durchgesetzt, Mela ist eine Ausnahme. Per Einmalkauf erhalten wir Zugriff auf eine äußerst elegante App, die einige praktische Features mitbringt.

In der App lassen sich Rezepte einpflegen. Neben Kategorie, Verarbeitungszeiten und Bildern können wir Zutaten, Anleitung, Notizen und sogar Nährwerte hinterlegen. Die manuelle Arbeit können wir uns aber auch sparen, indem wir Rezepte per Kamera scannen und automatisch die Informationen herausholen lassen oder von Webseiten importieren.

Direkt in Mela gibt es einen Browser, mit dem wir unsere bevorzugten Rezeptseiten besuchen können, um dann direkt von dort zu importieren. Ein eigener Feed ermöglicht das Abonnieren von Food-Blogs und ähnlichen Angeboten. Mit dem integrierten Kalender lässt sich ganz einfach anhand unserer Rezepte ein Wochenplan inklusive dazu passender Einkaufsliste erstellen.

Mela ist kostenlos für iOS erhältlich. Die vollumfängliche Version kostet einmalig 7,99 Euro.

Solid Explorer

Dateimanagement ist gerade auf Android-Geräten ein großes Thema. Während die meisten Geräte eine eigene App zur Dateiverwaltung mitbringen, lässt der Funktionsumfang meist zu wünschen übrig. Solid Explorer gibt uns nicht nur Zugriff auf die Daten auf dem eigenen Gerät, sondern ermöglicht auch das Verwalten von Remote-Inhalten, etwa auf einem NAS oder bei Cloud-Anbietern.

Über die moderne Oberfläche lassen sich Inhalte bequem kopieren, verschieben und löschen. Eine integrierte Verschlüsselung ermöglicht außerdem das Schützen von Dateien und Ordnern. Über die Speicher-Analyse erhalten wir einen Einblick, welche Dateiformate und Dateien unseren Speicher belegen. Zusätzlich hebt die App ältere Dateien und Duplikate hervor.

Der Zugriff auf externe Speicher ist unter anderem auf FTP, SFTP, WebDAV und SMB möglich. Angebote wie Google Drive, OwnCloud oder Dropbox werden nativ unterstützt. 

Solid Explorer ist kostenlos für Android erhältlich. Die vollumfängliche Version kostet einmalig 5,49 Euro.

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Amir Farouk

Early-Adopter. Liebt Apps und das Internet of Things. Schreibt aber auch gerne über andere Themen.

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