Uraltes NASA-Spezialflugzeug legt riskante Bauchlandung hin
Ein NASA-Forschungsflugzeug vom Typ WB-57F Canberra ist in eine Notlage geraten und musste ohne ausgefahrenes Fahrwerk landen. Nach der Bauchlandung rutschte die Maschine über die Start- und Landebahn. Funken, Flammen und dichte Rauchwolken waren die Folge.
Trotz des Brandes und der riskanten Landung konnte die Crew das zweisitzige Spezialflugzeug unverletzt verlassen. Ein Video zeigt den spektakulären Zwischenfall, die NASA hat den Vorfall bestätigt und die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine Untersuchung angekündigt.
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Spezialflugzeug aus den 1950ern
Die verunfallte WB-57F gehört zu den 3 verbleibenden Forschungsflugzeugen der NASA aus dieser Baureihe. Entwickelt wurden die Maschinen in den frühen 1950er-Jahren für die US Air Force. Sie dienten im Kalten Krieg als Spionage- und Aufklärungsflugzeuge. Ihre enorme Flughöhe von bis zu 19.200 Meter (63.000 Fuß) macht die WB-57F noch heute zu einem gefragten Flugzeug. Die meisten Verkehrsflugzeuge sind auf 10.000 bis 12.000 Metern Höhe unterwegs.
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Forschung in großer Höhe
Heutzutage wird die Spezialmaschine von der NASA in erster Linie für Forschungsaufgaben eingesetzt. Dafür können verschiedene Sensoren und Messinstrumente am Rumpf, in der Nase oder an den Tragflächen montiert werden. Wenn man Luftaufnahmen von Raketenstarts sieht, werden diese Bilder in der Regel von einer WB-57F aufgenommen.
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Unterstützung für die US Air Force
Die WB-57F wird gelegentlich auch von der US-Luftwaffe zur Unterstützung angefordert. Beispielsweise wurde sie 2023 eingesetzt, als über der US-Luftwaffenbasis Langley unbekannte Drohnen auftauchten. Die NASA-Maschine wurde damals zur Luftraumüberwachung hinzugezogen.
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