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Apple testet neue Designs für KI-Brillen

Die nächste große Kategorie im Apple-Sortiment werden wohl smarte Brillen ohne Display sein. Das schreibt zumindest Insider Mark Gurman bei Bloomberg. Demnach arbeitet Apple derzeit an einem Modell, das intern unter dem Codenamen N50 bekannt ist.

Die Brille soll Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgestellt werden. Auf den Markt kommen soll sie dann ebenfalls im kommenden Jahr.

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Meta als Vorbild

Meta hat mit seinen AI Glasses in Zusammenarbeit mit Ray-Ban und Oakley gezeigt, dass es durchaus Nachfrage für diese Produktkategorie gibt. Allein 2025 hat das Unternehmen mehr als 7 Millionen Stück davon verkauft.

Apples Brille soll sich an diesem Konzept orientieren. Zu den geplanten Funktionen zählen das Aufnehmen von Fotos und Videos, Synchronisation mit dem Smartphone, Telefonieren und Musikhören. Auch ein Sprachassistent ist enthalten, dahinter wird wohl die generalüberholte Version der Siri in iOS 27 stehen.

Apple-Design

Die enge Integration der Brille ins Software-Ökosystem und eine besonders hochwertige Verarbeitung sollen das Apple-Gerät attraktiver machen als die Modelle der Konkurrenz. Statt wie Meta, Google oder Samsung auf eine Partner-Marke zu setzen, verlässt sich Apple auf das eigene Design.

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Laut Bloomberg werden bei Apple derzeit 4 verschiedene Designs, jeweils aus Acetat, diskutiert: 1. ein rechteckiges Gestell, das an die Ray-Ban Wayfarer erinnert, 2. ein schlankes, rechteckiges Modell, das an das Gestell von Tim Cook angelehnt ist, 3. eine Brille mit größeren ovalen oder runden Gläsern und 4. eine kleinere ovale oder runde Option.

Das Design soll wie andere Apple-Produkte auch einen sofortigen Wiedererkennungswert haben. Die Kameralinse könnte oval werden – bei Meta ist sie kreisrund. Als Farboptionen sind schwarz, meeresblau und hellbraun angedacht.

3 KI-Wearables

Die Brille ist einer von 3 Teilen der Apple-Strategie für KI-Wearables, heißt es bei Bloomberg. Zusätzlich sollen ein Anhänger mit Kamera und neue AirPods kommen.

Alle 3 sollen per Bilderkennung die Umgebung des Nutzers oder der Nutzerin erfassen und in Siri bzw. Apple Intelligence einspeisen können. Das könnte visuelle Erinnerungen und genauere Wegbeschreibungen in Maps ermöglichen.

Echtes Potenzial für die KI-Brille sieht Gurman erst, wenn sie leicht genug gebaut werden kann und alltagsgeeignete Batterielaufzeit hat. Bis es so weit ist, könnte es allerdings noch Jahre dauern.

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