Feel Good Gadgets: 8 Dinge, die wenig praktisch sind, aber glücklich machen
Neues Jahr, neues Glück: Und weil wir sprichwörtlich unser eigen Glückes Schmied sind, können wir hier nachhelfen. Außer man hat sich als Vorsatz für 2026 genommen, nichts „Nutzloses“ mehr zu kaufen – was auf ein paar der folgenden Gadgets womöglich zutrifft. Hauptsache, sie machen glücklich.
Aurora-Projektor
Sogenannte „Sternhimmel“- oder „Aurora-Projektoren“ machen nichts anderes, als buntes Licht an die Decke und Wände zu werfen. Klingt banal, ist aber ein faszinierender Effekt. Die besseren Modelle haben eine Steuerung per App, um Farbe und Lichtmuster individuell anzupassen (ab 50 Euro auf Amazon).
Beim Kauf, gerade bei Amazon, muss man sich gut durchlesen, was welcher Projektor projiziert. Der „Sternenhimmel Projektor“ von Govee (60 Euro bei Amazon) macht etwa die schönsten Polarlichter, obwohl er „Sternenhimmel“ heißt. Und sucht man nach „Aurora Projektor“, tauchen etliche Beamer auf, die nur Sterne machen, aber keine Polarlichter.
➤ Mehr lesen: Blaze Super Pocket im Test: Die Rückkehr des Trick o Tronics
Otamatone
Schon mal „Otamatone“ gespielt? Die Tonhöhe wird mit der Fingerposition am Stiel bestimmt, der Klang kommt, wenn man den „Mund“ öffnet. Als Anfänger sorgt das für Unterhaltung, wer ein wenig Zeit investieren möchte, kann damit tatsächlich Musik machen.
Die günstigen Varianten kosten etwa 30 Euro (bei Amazon). Die professionelleren der „Neo“-Reihe, bei denen per App Einstellungen vorgenommen werden können, kosten etwa 50 Euro. Außerdem gibt es Sondereditionen, etwa im Stil von Kirby oder Pac-Man.
Mirumi
Was macht denn der süße Flausch-Robo da an der Handtasche? Er schaut. Die einzige Funktion von „Mirumi“ ist, den Kopf zu bewegen. Was das bringt? Ein Schmunzeln ins Gesicht der Menschen, mit denen er Augenkontakt herstellt.
Mirumi ist derzeit auf der Finanzierungsplattform Kickstarter. Ab einer Unterstützung von umgerechnet 114 Euro gibt es den Knuddel-Kopfdreher. Achtung: Hier kommen noch Versandkosten und Zoll/Einfuhrumsatzsteuer dazu. Zudem besteht bei Kickstarter immer das Risiko, dass aus dem Projekt nichts wird und das Geld verschwindet.
➤ Mehr lesen: Kurioser Roboter aus Japan sorgt für Aufsehen
Buzzer
Der „USB Buzzer“ (89 Euro auf etsy.com) wird am Computer angeschlossen und dient so als Riesentaste, die beliebig belegt werden kann. Nicht sinnvoll, aber sehr befriedigend, wenn man ab und zu statt Enter zu drücken auf den Buzzer haut.
USB-Buzzer
© Buzzer-World
Autodrom, aber ferngesteuert
Meinungsverschiedenheit im Büro? Statt Köpfe krachen zu lassen, kann man gegeneinander Autodrom fahren. Die Vehikel beim „Simrex Autoscooter“ (50 Euro bei Amazon) sind etwa handflächengroß. Erwischt man den Kontrahenten richtig, wird die Fahrerfigur in die Luft geschleudert.
Simrex Autoscooter
© Simrex
Lachendes Ladegerät
Das Ladegerät „Ugreen Uno“ (50 Euro auf Amazon) hat ein Display, auf dem ein animiertes Gesicht zu sehen ist. Warum? Weil es so ist.
Ugreen Uno
© Ugreen
Bei Nichtgebrauch sind die Stifte des Ladesteckers in den Füßen versteckt. Die Füße sind außerdem magnetisch. Warum? Selbe Antwort wie oben.
Haltestelle
„Straba“ (80 Euro) ist eine Miniversion der Abfahrtsanzeige der Wiener-Linien-Straßenbahnen. Per Smartphone stellt man ein, welche Linien für welche Stationen (auch Bus und U-Bahn) man auf dem Display sehen will.
Straba
© Straba
Die Echtzeitdaten holt sich Straba per WLAN – inklusive Störungsinformationen. Das kann man zwar auch alles am Handy nachschauen, aber es stattdessen auf Straba zu sehen, wirkt wie etwas, das man sich als Kind immer schon für die Modelleisenbahn gewünscht hat. Und selbst wenn man ohne H0 aufgewachsen ist, kann man einfach nur fasziniert auf die wechselnde Anzeige von Straba starren (ich erwische mich öfters selbst dabei).
Straba
© Straba
Straba ist als Studentenprojekt gestartet und kein Produkt der Wiener Linien. Die Geräte werden in Österreich gefertigt. „Besonders stolz sind wir darauf, dass uns zu Beginn eine Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung kontaktiert hat, um uns bei der Fertigung zu unterstützen. Wir wollten bewusst keine Produktion in China, auch wenn das zu zweit langfristig schwierig ist. Nach mehreren Monaten Aufbau läuft die Produktion dort seit 4 bis 6 Wochen stabil – und wir freuen uns sehr, damit eine sinnvolle Zusammenarbeit zu ermöglichen“, sagt Paul Nowak von Straba.
➤ Mehr lesen: 5 Billig-Gadgets, die mich positiv überrascht haben
Lichtschwert
Und noch mal Kindheitsnostalgie für Erwachsene: Star-Wars-Lichtschwerter gibt es nicht nur als billiges Spielzeug. Offiziell lizenzierte Produkte findet man bei Hasbros „Force FX Elite“ (ab 160 Euro, zB. bei Amazon), samt schicken Standfuß und abnehmbarer „Klinge“ – damit sich der Lasersäbel auch als edler Dekogegenstand gut macht.
Hasbro Force FX Elite Lichtschwert
© Hasbro
Wenn man unbedingt einen Nutzen darin finden will, kann man es als improvisierte Laterne nutzen. Vorsicht: Nicht für Kämpfe geeignet. Dafür gibt es andere Hersteller (ohne Lizenz), wie etwa Sabermach.
Warum die futurezone Partnerlinks einsetzt
Unsere Artikel entstehen in redaktioneller Unabhängigkeit. Die futurezone kann aber eine Provision erhalten, wenn ihr über einen der verlinkten Shops etwas kauft. Was das bedeutet, erfahrt ihr hier.