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Sony Xperia X im Hands-on: Schnelle Kamera, fade Optik

Das Xperia X ist Sonys Flaggschiff-Modell der neuen X-Serie. Das Handy hat eine Displaydiagonale von fünf Zoll mit FullHD-Auflösung, eine hochauflösende Kamera und die typische Xperia-Optik. Wir haben uns das Handy genauer angesehen.

In Sachen Verarbeitung kann ich Sony beim Xperia X wenig vorwerfen. Das Gerät fühlt sich gut an und liegt sicher in der Hand. Das Design hebt sich von dem, was ich von früheren Xperia-Geräten kenne, nur wenig ab. Sony setzt bei den Materialen auf Metall, der Rahmen ist schön abgerundet. Designmäßig hat sich im Vergleich zu den letzten Spitzenmodell der Xperia-Z-Geräte wenig verändert, das Ziegelstein-Gefühl wird man auch beim Xperia X nicht los.

Die Hauptkamera fotografiert mit maximal 23 Megapixeln, die Frontkamera mit 13. Der Sensor der Hauptkamera hat eine Größe von 1/2.3 Zoll, bei der Frontkamera sind es 1/3 Zoll.

Besonders stolz ist man bei Sony darauf, wie schnell die Kamera auslöst. Dazu muss man das Handy nicht aus dem Standby-Modus wecken, sondern einfach die Auslöse-Taste an der rechten Gehäuseseite gedrückt lassen. Das Handy löst dann sofort aus, noch bevor das Display aus dem Standby-Modus erwacht.

Das Feature kann im Alltag durchaus Sinn machen: Wenn ich etwa einen Schnappschuss schießen will, bei dem es schnell gehen muss, scheitert es oft daran, dass es so lange dauert, bis das Smartphone aus dem Standby-Modus aufwacht und die Kamera-App geöffnet ist.

Erster Eindruck

Während das ein nettes Feature ist, ist der Rest des Handys weder in Sachen Design noch Funktionen eine merkbare Weiterentwicklung gegenüber den Vorgängermodellen der Z-Serie. Für Umsteiger von anderen Geräten ist das Xperia X bestimmt nicht uninteressant, für Nutzer des Z5 oder Z4 ist der Umstieg nicht empfehlenswert.

Schade ist, dass Sony in Sachen Design nicht mutiger agiert und sich etwas neues überlegt hat, wie etwa beim Mittelklasse-Modell XA, das zumindest ein wenig mit der alten Designlinie bricht. Etwas frischer Wind, abseits vom Namen, würde auch den Xperia-Spitzenmodellen nicht schaden.

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Disclaimer: Redakteure der futurezone berichten vor Ort von dem Mobile World Congress in Barcelona. Die Reisekosten werden von der futurezone GmbH selbst sowie von Huawei, Samsung und T-Mobile übernommen.

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Thomas Prenner

ThPrenner

Beschäftigt sich mit Dingen, die man täglich nutzt. Möchte Altes mit Neuem verbinden. Mag Streaming genauso gern wie seine Schallplatten. Fotografiert am liebsten auf Film, meistens aber mit dem Smartphone.

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Gregor Gruber

Testet am liebsten Videospiele und Hardware, vom Kopfhörer über Smartphones und Kameras bis zum 8K-TV.

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