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Mit diesem neuen Feature will sich Whoop von der Konkurrenz abheben

Das Fitnessarmband Whoop hat im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten kein Display, außerdem funktioniert es ausschließlich mit Abo. Das günstigste kostet derzeit 199 Euro im Jahr. Will man auch detaillierte Gesundheitswerte tracken – etwa Blutdruck und EKG – braucht man das „Whoop Life“-Abo für 399 Euro im Jahr.

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Diese Daten will Whoop bald zu einem weiteren Alleinstellungsmerkmal ausbauen. In den USA sollen sie mit der persönlichen Gesundheitsakte verzahnt werden. Nutzerinnen und Nutzer können außerdem in Videosprechstunden in der Whoop-App mit Ärztinnen und Ärzten sprechen, wie Whoop in einer Presseaussendung schreibt.

Kontinuierliche Daten

Das neue Feature soll die Lücke zwischen biometrischer Datenerfassung und Experten-Interpretation schließen. Abonnentinnen und Abonnenten bekämen eine nahtlose Möglichkeit zum Tracken des eigenen Gesundheitszustands und einfachen Zugriff auf jene Daten, die über sie im Gesundheitssystem vorhanden sind.

„Im Gegensatz zu herkömmlichen Gesundheitsdienstleistungen, die auf kurzen, episodischen Momentaufnahmen basieren, beginnen diese Konsultationen mit einem umfassenden Verständnis der Gesundheit, das sich auf Monate an kontinuierlichen Daten und gegebenenfalls Blutuntersuchungen und Krankheitsgeschichte stützt“, betont Whoop.

Tagebuch führen

Neue KI-Funktionen sollen Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich zu ihrem Gesundheitszustand beraten. Das heißt, sie geben Empfehlungen, den eigenen Trainingsplan an Reisen anzupassen, oder Schlaf vor einem wichtigen Termin zu priorisieren.

So bewirbt Whoop die Einblicke in den eigenen Gesundheitszustand.

Per Text- oder Spracheingabe können Abonnentinnen und Abonnenten in einer Art Tagebuch aufzeichnen, welche Nahrungsergänzungsmittel sie einnehmen und welche Routinen sie verfolgen. Über längere Zeit soll so erkennbar werden, was für die Person nützlich ist und was nicht.

Kein medizinisches Gerät

Whoop bezeichnet seine Produkte zwar als „medical-grade“ Geräte, eine Zertifizierung als Medizinprodukt steht allerdings aus. Insofern sollte man bedenken, dass die Werte, die das Armband aufzeichnet, nicht direkt mit solchen vergleichbar sind, die ein Arzt misst.

Außerdem sorgt präventives Gesundheitsdatensammeln möglicherweise für Überforderung und Unsicherheit. Im Kontext smarter Textil-Wearables erklärte Kardiologe Lukas Motloch der futurezone jüngst, dass etwa die Überwachung von Vorhofflimmern vor allem in der Nachsorge sinnvoll sei – für gesunde Menschen rät er davon ab.

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Nur in den USA

In Österreich können die neuen Whoop-Funktionen wohl allein aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht so wie in den USA an den Start gehen. Abgesehen davon ist fraglich, ob es hierzulande einen so großen Markt für Videosprechstunden gibt. 

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Denn die gesetzliche Krankenversicherung ermöglicht es jedem – üblicherweise kostenlos – medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen. Das umfasst auch Vorsorgeuntersuchungen.

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