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Besser Indoor-Radeln: 5 Tipps für Zwift

Für sportliche Radfahrerinnen und Radfahrer ist Winter auch immer öfter Indoor-Radeln-Zeit. Eine der dafür populärsten Plattformen ist Zwift. Im Zuge meines Tests des Zwift Ride bin auch ich ein wenig in Watopia hängen geblieben. 

➤ Mehr lesen: Zwift Ride mit Kickr Core 2 im Test: Das fast perfekte Indoor-Fahrrad

In den vergangenen Wochen habe ich bei der Nutzung von Zwift ein paar Dinge gelernt, die vielleicht auch für andere Radlerinnen und Radler interessant sein können. Hier sind 5 Tipps für das Indoor-Radeln

Kalibriere den Powermeter

Damit die Zwift-App weiß, wie stark man tritt, braucht man ein Indoor-Rad, das über einen Powermeter verfügt. Nutzt man einen smarten Trainer, wie etwa den Kickr Core des Zwift Bike, steckt der Powermeter dort drinnen. Alternativ kann man dafür auch Powermeter-Kurbeln oder Pedale verwenden. 

Egal, auf welche Art und Weise man misst, man sollte immer darauf achten, dass der Powermeter korrekt montiert und kalibriert ist. Bei meinen Garmin-Powermeter-Pedalen habe ich etwa festgestellt, dass das richtige Anzugs-Drehmoment einen großen Unterschied in der Wattmessung macht. 

Nutzt man einen gewöhnlichen Indoor-Trainer (wie etwa den Kickr von Wahoo) kann man den Kalibrierungs-Spindown in Zwift machen. Andere Powermeter kann man innerhalb von Zwift nicht kalibrieren, man muss dazu die dazugehörige App nutzen. Im Falle von Garmin ist das etwa Garmin Connect. Bei anderen Wattmessern muss man beim Hersteller nachlesen. Bei Pedalen muss man in der Regel auch noch die korrekte Kurbellänge einstellen.

Immer in allen Welten fahren

In Zwift kann man in unterschiedlichen Welten radeln. Diese reichen vom fiktiven Watopia bishin zu Frankreich und Innsbruck. Man kann jedoch nicht immer jede Welt frei auswählen. Je nach Datum sind unterschiedliche Gegenden freigeschaltet, auf denen man fahren kann. Was gerade offen ist, kann man auf whatsonzwift.com einsehen. 

Wer aber unbedingt genau jetzt in Innsbruck fahren möchte, kann das trotzdem machen. Dazu muss man den Weg über die Workouts wählen. Wenn man keine strukturierten Intervalle fahren möchte, wählt man dort das “90min Riders Coice”-Workout. In diesem kann man einfach frei treten. Nach dem Klick auf “Start Ride” kann man dann die gewünschte Zwift-Welt auswählen, um das “Workout” durchzuführen. Zur Wahl stehen hier alle Welten außer Bologna und Crit City

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Windschatten bringts

Wer in der echten Welt Rad fährt, wird es schon bemerkt haben: Windschatten fahren bringt’s. Zwischen 20 und 30 Prozent Energie lassen sich dadurch sparen. Bei gleicher Anstrengung bzw. Watt auf den Pedalen fährt man also 20 bis 30 Prozent schneller. 

Auch in der virtuellen Welt lässt es sich mit einem Windschatten schneller fahren. Während man in der echten Welt den Effekt sehr gut spüren kann, ist man auf Zwift auf die Anzeige angewiesen. Seit Kurzem gibt es etwa einen neuen Windschatten-Indikator. Der Balken findet sich unterhalb des Level-Fortschritts bzw. der XP-Anzeige. 

➤ Mehr lesen: Radeln als Videospiel: 3 Indoor-Fahrrad-Apps im Vergleich

Fahrradwechsel

Wer reichlich Erfahrungspunkte sammelt, kann damit neue Fahrräder kaufen. Manche davon sind eher auf Aerodynamik ausgelegt, andere hingegen auf geringes Gewicht. Während man sich in der echten Welt am Beginn einer Ausfahrt hier entscheiden muss, kann man in Zwift einfach mitten am Weg innerhalb weniger Sekunden wechseln. 

So kann man vor dem steilen Anstieg auf ein leichtes Kletter-Bike wechseln und dann am Gipfel auf den schnittigen Aero-Renner umsteigen, um in Rekordzeit die Abfahrt hinunterzufetzen. Um zu wechseln, muss man einfach stehen bleiben, das Menü öffnen und dort das Symbol für die Garage auswählen. Dort kann man dann Fahrrad wechseln. 

Das kann man theoretisch auch während Rennen machen. Manche sehen das als Schummeln, allerdings verliert man durch das Stehenbleiben auch Zeit. 

Alpe Du Zwift finden

Mit Alpe Du Zwift ist in der Zwift-Welt Watopia der legendäre Anstieg Alpe d’Huez nachgebaut. Wer sich an die über 12 Kilometer mit über 1000 Höhenmetern bei durchschnittlich 8,5 Prozent Steigung heranwagen will, muss sie aber erst finden. 

Der Anstieg befindet sich in der virtuellen Landschaft Watopia. Der kürzeste Weg dorthin ist es, die Strecke “Road to Sky” auszuwählen und einfach dem Verlauf zu folgen. 

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Thomas Prenner

ThPrenner

KURIER-futurezone Chefredakteur. Beschäftigt sich viel mit Dingen, die man täglich nutzt und schreibt darüber. Sitzt außerdem gerne am Fahrrad.

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