B2B
19.03.2015

Angry Birds waren 2014 Ladenhüter

Nach dem Erfolg des Spiels "Angry Birds" war die Entwicklerfirma Rovio auch groß ins Geschäft mit Fanartikeln eingestiegen. Diese Welle flaut jetzt jedoch ab.

Bei der finnischen Firma hinter dem Smartphone-Spiel „Angry Birds“ schlagen sinkende Verkäufe von Fanartikeln auf die Bilanz durch. Der Vorsteuergewinn brach im vergangenen Jahr von 36,5 Millionen Euro im Jahr 2013 auf 10 Millionen Euro ein, wie der Spieleentwickler Rovio am Donnerstag mitteilte.

Fallender Umsatz

Der Umsatz in dem Geschäft mit Verbraucherartikeln fiel von 73,1 auf 41,4 Millionen Euro. Das Erlöswachstum im Spielegeschäft konnte diese Lücke nicht ausfüllen. Der Gesamtumsatz fiel entsprechend um 8,8 Prozent auf 158,3 Millionen Euro.

Rovio hofft, dass der anstehende „ Angry Birds“-Film den Verkauf von Fanartikeln wieder ankurbeln wird. Der Games-Umsatz, der hauptsächlich mit dem Verkauf von Artikeln in den Spielen erwirtschaftet wird, stieg 2014 um 16,3 Prozent auf 110,7 Millionen Euro. Nach dem Start von sechs neuen Titeln seien Rovio-Spiele im vergangenen Jahr nahezu 600 Millionen Mal heruntergeladen worden, hieß es.