B2B
22.05.2013

Bericht: Sony will Aufspaltungsvorschlag prüfen

US-Hedgefonds fordert Abtrennung von Unterhaltungssparte

Der Elektronikkonzern Sony will einem Zeitungsbericht zufolge eine von Großaktionär Third Point vorgeschlagene Aufspaltung abwägen. Das berichtete die Zeitung „Nikkei". Sony wollte sich dazu nicht äußern. Die Sony-Aktien schossen nach dem Bericht am Mittwoch in Tokio um knapp zehn Prozent in die Höhe.

Der US-Hedgefonds Third Point hatte kürzlich von Sony einen Strategie-Wechsel gefordert und schlägt dazu vor, die Unterhaltungssparte vom Konzern abzutrennen und an die Börse zu bringen. Bei Sony stieß die Idee damals allerdings auf wenig Gegenliebe. Die Unterhaltungsbereiche seien ein wichtiger Wachstumstreiber und stünden nicht zum Verkauf, hieß es. An dem Walkman-Erfinder hält Third Point mehr als sechs Prozent der Anteile. Das Sony-Paket ist 1,1 Milliarden Dollar wert. Der Gründer des Hedgefonds, Daniel Loeb, ist dafür berüchtigt, sich mit dem Management seiner Beteiligungen anzulegen.

Mehr zum Thema

  • Sony zeigt Playstation-4-Teaser
  • US-Investor will Zerschlagung von Sony
  • Sony experimentiert mit 13 Zoll eReader
  • Sony kehrt in die Gewinnzone zurück