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Business
09/29/2013

Blackberry: Gute Geschäfte mit deutscher Bundesregierung

Der kriselnde kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry macht gute Geschäfte mit deutschen Behörden. Es gibt zahlreiche Bestellungen für ein Hochsicherheitshandy.

20 Behörden, darunter neun der 14 Ministerien, hätten bereits die Hochsicherheitsvariante des Blackberry-Modells Z10 bestellt, sagte der Chef des Düsseldorfer Sicherheitsspezialisten Secusmart, Hans-Christoph Quelle, der „Wirtschaftswoche“ laut eine Vorabmeldung vom Samstag. Secusmart rüstet die Blackberry-Handys mit einer zusätzlichen Chipkarte aus, die Daten und Gespräche verschlüsselt.

Die hoch sicheren Blackberry-Geräte sind seit Juli erhältlich, sie kosten 2.500 Euro pro Stück. „Wenige Tage nach der Zulassung gab es bereits 1.200 Bestellungen“, sagte Quelle. Konkurrent des Secusmart-Blackberry ist ein Gerät, das die Deutsche Telekom auf Basis des beliebten Samsung Galaxy S3 entwickelt hat. Das Simko 3 hatte kürzlich die Zulassung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik erhalten.

Ein Telekom-Sprecher konnte am Samstag auf Nachfrage keine Bestellzahlen nennen, er versicherte aber: „Die Nachfrage hat uns förmlich überrollt.“ Auch zahlreiche Unternehmen und ausländische Regierungen sind demnach an dem Gerät interessiert. Beide Telefone dürfen für die Geheimhaltungsstufe VS-NfD eingesetzt werden. „Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch“ ist die unterste von insgesamt vier Vertraulichkeitsstufen des Staates. Es gibt auch „Verschlusssache - Vertraulich“, „Geheim“ und „Streng Geheim“.

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