Demonstrators hold anti-Tesla posters during a protest against plans by U.S. electric vehicle pioneer Tesla to build its first European factory and design center near Berli

© REUTERS / PAWEL KOPCZYNSKI

B2B
01/28/2020

Bürgerinitiative kämpft weiter gegen Tesla-Fabrik bei Berlin

Die Äußerungen von Firmenchef Elon Musk konnte die Bürgerinitiative nicht überzeugen. Unterdessen wurden in dem Waldstück Bomben entschärft.

Die Bürgerinitiative gegen die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin hat skeptisch auf die Umweltschutz-Zusagen von Firmenchef Elon Musk reagiert. „Wir halten diesen Standort nach wie vor für ungeeignet“, sagte Frank Gersdorf am Montag. Das Gelände, auf dem das Elektroauto-Werk gebaut werden soll, liege in einem Trinkwasserschutzgebiet.

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Musk will Umweltbedenken ausräumen

Tesla-Chef Musk hatte sich am Wochenende in die Debatte um Umweltfolgen der Ansiedlung seiner geplanten „Gigafactory 4“ eingeschaltet. „GF4 wird absolut unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und der Umwelt entwickelt“, versicherte er bei Twitter. Tesla will in dem Werk von Sommer 2021 an jährlich zunächst 150.000 Elektroautos der Typen Model 3 und Y bauen.

 

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Weltkriegsbomben entschärft

Unterdessen sind auf dem Gelände der künftige Gigafactory bei Grünheide bei Berlin am Sonntag sieben Weltkriegsbomben gesprengt worden. Alles sei ohne Probleme verlaufen, sagte ein Sprecher des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums. Ein etwa 600 Meter großer Sperrkreis war um die Fundorte gezogen worden. Bisher wurden nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums rund 85 Kilo Kampfmittel in dem Waldgelände gefunden.

 

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