B2B 21.12.2017

Japanische Notenbank: Bitcoin ein "Spekulationsobjekt"

Japanische Notenbank: Bitcoin ein "Spekulationsobjekt"
© APA/AFP/PIERRE TEYSSOT

Die Zahl prominenter Bitcoin-Kritikern wächst. Am Donnerstag äußerte sich der Chef der japanischen Notenbank, Haruhiko Kuroda, zu der umstrittenen Kryptowährung.

Der Bitcoin sei ein „Spekulationsobjekt“, sagte der Notenbanker nach dem Zinsentscheid der Bank of Japan. Der Bitcoin-Kurs, der in diesem Jahr um bis zu 1800 Prozent gestiegen war, wirke „abnormal hoch“, sagte Kuroda.

Ob es sich um eine Preisblase, also eine nicht nachhaltige Entwicklung handele, wollte Kuroda nicht bewerten. Der Bitcoin verhalte sich jedoch nicht wie ein normales Zahlungsmittel. Dies ist für viele Fachleute ein Grund, dem Bitcoin den Status einer Währung abzusprechen.

Zuletzt hatte sich auch die EU-Kommission kritisch geäußert. Man habe mit Sorge die Turbolenzen rund um die Kryptowährung beobachtet. Die Regulatoren wurden gebeten, ihre Warnungen bezüglich Bitcoin zu aktualisieren.

(dpa, futurezone) Erstellt am 21.12.2017