B2B
16.11.2016

Microsoft tritt Linux Foundation bei

Der Schritt kommt 15 Jahre nachdem der frühere Microsoft-CEO Steve Steve Ballmer Linux als „bösartigen Krebs“ bezeichnet hat.

Microsoft-CEO Satya Nadella bringt auch fast zwei Jahre nach seinem Amtsantritt weiter frischen Wind in das Unternehmen. Mittlerweile leistet der Konzern aus Redmond viel für die Open-Source-Community, wie TechCrunch berichtet und tritt nun sogar der Linux-Foundation als Platinum-Mitglied bei. Andere Platinum-Mitglieder, die pro Jahr 500.000 Dollar dafür einzahlen, sind Cisco, Fujitsu, Huawei, Intel, Oracle oder Samsung. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, die Verbreitung von Linux und quelloffener Software zu fördern. Der Vorsitzende ist aktuell Jim Zemlin, der Microsofts Schritt naturgemäß begrüßt.

Noch vor zehn Jahren wäre dieser Schritt für Microsoft noch undenkbar gewesen. Der frühere Microsoft-Chef Steve Ballmer nannte das Open-Source-System im Jahr 2001 sogar einen „bösartigen Krebs“, wie The Register damals berichtete. Später relativierte er diese Aussage jedoch wieder.