RapidShare drosselt Tempo für Gratis-User

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RapidShare drosselt Tempo für Gratis-User
02/25/2012

RapidShare drosselt Tempo für Gratis-User

Der Schweizer Filehoster hat die Download-Geschwindigkeit für Gratis-Nutzer deutlich reduziert. Damit wolle man illegales Sharing unterbinden und Piraten von der Plattform fernhalten. Pro-Nutzer, die das Service legal nützen, können Gratis-Nutzer jedoch weiterhin hohes Download-Tempo bieten – wenn sie persönliche Daten preisgeben.

RapidShare ist einer der bekanntesten und populärsten Dienste, wenn es um das File-Hosting geht. Mit der Schließung von MegaUpload hat das in der Schweiz ansässige Service nach mehr Zuspruch bekommen. RapidShare dürfte mit den neuen Nutzer jedoch nicht glücklich sein. Die Download-Geschwindigkeit für Gratis-Nutzer wurde in der letzten Woche drastisch reduziert. Wer Files vom Dienst lädt, muss mit mitunter mit 30kbs auskommen, berichtet TorrentFreak.

 

Illegale Nutzung unerwünschtIn einer Stellungnahme erklärt das Unternehmen nun, dass es mit der Maßnahme illegales Filesharing unterbinden will. Durch die Schließung von MegaUpload seien viele Nutzer auf Rapidshare gewechselt, was die Firma so nicht gut heiße. Es wird unterstrichen, dass man sich an Gesetze halte und ein legales File-Hosting betreibe. Piraterie wolle man nicht fördern. Durch die Drosselung wolle man Rapidshare für Raubkopierer unattraktiv machen.

 

Lösung für Pro-UserUm jene Nutzer, die den Dienst für legale Zwecke nutzen, nicht zu verärgern, bietet die Rapidshare eine neue Lösung an. Will eine Firma, die bei Rapidshare ihre Dateien lagert und Kunden zum Download bereit stellt, seinen Gratis-Nutzer hohes Tempo bieten, muss es Rapidshare Informationen bereitstellen. Rapidshare will genaue Kontaktdaten sowie Informationen wie der Download-Link eingebettet ist. Jene, die sich für diese Option entscheiden, geben Rapidshare auch das Recht, die gehosteten Dateien auf Urheberrechtsverstöße zu untersuchen. So will man sichergehen, dass das File-Sharing der legalen Nutzung dient.

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