Tesla Inc. Gigafactory 2, which is also known as RiverBend, is pictured during the spread of coronavirus disease (COVID-19), in Buffalo, New York

© REUTERS / LINDSAY DEDARIO

B2B
04/11/2020

Tesla schickt Mitarbeiter in Zwangsurlaub

Die Fabriken sind schon länger geschlossen. Tesla muss nun auch bei der Belegschaft kräftige Abstriche machen.

Zunächst hatte Tesla noch geglaubt, die Autoproduktion fortführen zu können. Die Fabriken mussten allerdings wegen des Coronavirus dennoch im März geschlossen werden. Wie Tesla nun ankündigte, müssen die Verkaufsmitarbeiter und Zusteller nun Abstriche machen. Die Hälfte der Belegschaft in diesem Bereich wird in den USA mit 13. April auf Zwangsurlaub mit Abstrichen von zehn bis 30 Prozent Gehaltsverzicht geschickt. Die Maßnahme soll bis Ende Juni gelten.

Tesla-Produktion ab 4. Mai

Einem internen Mail zufolge soll die Tesla-Produktion in den US-Fabriken zumindest bis 4. Mai eingestellt bleiben. Danach hofft Tesla, wieder Autos herstellen und Vorbestellungen abarbeiten zu können. Sämtliche Mitarbeiter, die in Fabriken beschäftigt waren und ihre Tätigkeit nicht im Home Office erledigen können, wurden ebenfalls auf Zwangsurlaub geschickt.

Vor allem die Verkaufsmitarbeiter befürchten, dass Tesla nach der Corona-Krise viele Verkaufsstellen reduzieren und noch stärker auf Online-Verkäufe setzen könnte. Bei der Auswahl der Mitarbeiter, die von den jetzigen Maßnahmen betroffen sind, wählte Tesla nach Arbeitserfahrung und Posten aus. Angestellte, die weniger als zwei Jahre bei Tesla beschäftigt waren, müssen den Zwangsurlaub antreten.

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