Digital Life
24.08.2016

Bericht: Russische Hacker-Attacken auf US-Medien

Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen gab es auch Hacker-Attacken auf US-Medien, unter anderem die New York Times. Dahinter soll der russische Geheimdienst stecken.

Computerhacker mit mutmaßlichen Verbindungen zum russischen Geheimdienst haben einem CNN-Bericht zufolge die „New York Times“ und andere US-Medien angegriffen. Amerikanische Ermittler gingen davon aus, dass die Attacken mit den Aktionen gegen die Demokratische Partei in Zusammenhang stünden, berichtete der Nachrichtensender am Dienstag.

Demnach ereigneten sich die Angriffe in den vergangenen Monaten. Die „New York Times“ habe Privatdetektive beauftragt, um gemeinsam Behördenvertretern die Datenpanne zu analysieren. Reuters konnte den CNN-Bericht zunächst nicht bestätigen. Das FBI lehnte einen Kommentar ab, der Secret Service reagierte nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme, und Vertreter der „Times“ waren nicht erreichbar.

Russland hinter Attacken vermutet

In den vergangenen Wochen sind bereits mehrere ähnliche Angriffe auf Computer von Demokraten und Republikaner bekanntgeworden. Auch US-Medien geraten immer wieder ins Visier von Internetangreifern. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hatte sich überzeugt gezeigt, dass der russische Geheimdienst hinter den Angriffen auf ihre Partei stecke.