Digital Life 31.05.2018

Busenblitzer führt zu schärferer Kontrolle bei Google Maps

Ein Busenblitzer-Video aus Taiwan bringt die Verantwortlichen von Google Maps ins Schwitzen © Bild: Screenshot

Ein freizügiges, bei Google Maps hochgeladenes Video beschert einer Region in Taiwan neue Fans. Google will seine Kontrollen verschärfen.

Das 18 Sekunden lange Video einer Dame, die eine Brust entblößt, hat in Taiwan für einigen Aufruhr gesorgt. Das Video wurde bei Google Maps hochgeladen und in der Region Pingtung an der Südspitze der pazifischen Insel verortet. Wie die New York Post berichtet, wurde der Beitrag zum viralen Hit. Über Facebook-Gruppen verbreitete er sich in ganz Taiwan.

Die Reaktionen auf den Clip scheinen durchwegs positiv gewesen zu sein. In Kommentaren zu dem Video heißt es etwa "Ich habe niemals daran gedacht, diesen Ort zu besuchen, aber jetzt will ich. Schaut definitiv wie eine lebendige Gegend aus." Auch in anderen Kommentaren ist davon die Rede, "sofort" nach Pingtung aufzubrechen. Die Region erhielt dazu zahlreiche Fünf-Sterne-Bewertungen. Um wen es sich bei der freizügigen Heilsbringerin für den lokalen Tourismus handelt, ist unklar. In taiwanesischen Medien wird sie jedenfalls als "westlich" bezeichnet.

Google ist weniger erfreut über die Angelegenheit. Das Video wurde umgehend vom hauseigenen Kartendienst entfernt. Außerdem hat das Unternehmen bereits angekündigt, untersuchen zu wollen, wie das Video auf Google Maps gelangen konnte. Die eigenen Kontrollmechanismen beim Upload von nutzergenerierten Inhalten soll nun überarbeitet werden. Google verbietet in seinen Nutzungsbedingungen, Fotos oder Videos mit sexuellen Inhalten hochzuladen. Der Busenblitzer fällt unter diese Regelung.

( futurezone ) Erstellt am 31.05.2018